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Wird der alte Sportplatz Bauland?

Binz Wird der alte Sportplatz Bauland?

Die Gemeinde Binz startet Bedarfsumfrage für Eigenheime und Mietwohnraum.

Binz. Was passiert mit dem „Alten Sportplatz“ in Binz? Soll er bleiben, was er ist, oder soll er Bauland werden? Letzteres fordern viele Binzer und hatten ihrem Unmut in jüngster Vergangenheit schon auf mehreren öffentlichen Sitzungen Luft gemacht. Denn das größte Ostseebad der Insel hat zunehmend ein großes Problem: Während die Zahl der Ferienbetten weiter wächst, wird für Einheimische der Wohnraum knapp. Auch Wohnungen für Arbeitskräfte im Ort sind mehr als rar. Junge Familien ziehen weg, weil sie keinen bezahlbaren Bauplatz für ein eigenes Heim finden — der durchschnittliche Grundstückspreis in Binz liegt derzeit bei 200 bis 300 Euro pro Quadratmeter. Im Ort wird schon geunkt, dass Binz bald Sylter Verhältnisse drohen.

Ob die Gemeinde auf ihrem Gelände am „Alten Sportplatz“ künftig Bauplätze ausweist, soll nun eine konkrete Bedarfsanalyse klären, informiert Bürgermeister Karsten Schneider (parteilos).

„Interessierte können sich mit einem formlosen Antrag bei der Gemeindeverwaltung melden. Das ist für beide Seiten völlig unverbindlich, aber für eine Entscheidung im Gemeinderat notwendig“, so Schneider. 10 bis 20 Parzellen mit einer Größe ab rund 500 Quadratmetern für Eigenheime oder Doppelhäuser könnten erschlossen werden. Auch möglich: Mietwohnungsbau.

Das gemeindeeigene Grundstück am „Alten Sportplatz“ ist wieder in den Fokus gerückt im Zusammenhang mit der beabsichtigten und umstrittenen Verpachtung des Geländes, auf dem ein Hotel errichtet werden sollte. Die Gemeindeväter hatten auf ihrer Sitzung im September letzten Jahres beschlossen, das Areal 25 Jahre an die Komplettbau Grundstücksgesellschaft mbH zu verpachten. Dagegen hatte Bürgermeister Karsten Schneider Widerspruch eingelegt, weil der das Gemeinwohl gefährdet sah. Der Beschluss wurde wieder aufgehoben.

Das Areal ist die letzte größere Fläche, die der Kommune zur Verfügung steht für ein künftiges Wohngebiet. Das angrenzende Eigenheimgebiet, das Anfang der 90er Jahre von der Gemeinde Binz entwickelt wurde, war das letzte kommunale Projekt. Die rund 900 kommunalen Wohnungen der Gemeinde sind zu 100 Prozent vermietet, es gibt nur umzugsbedingten Leerstand.

Gerit Herold

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