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Berliner Straße: Ab Freitag freie Fahrt

Göhren Berliner Straße: Ab Freitag freie Fahrt

Die Arbeiten an der Göhrener Ortszufahrt werden beendet / Hauptmann-Straße nun auf der Wunschliste

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Franco Steffen, Firma Tell Bau, bei letzten Arbeiten an der Treppenanlage zum Parkplatz Nordperdhalle an der Berliner Straße.

Quelle: Gerit Herold

Göhren. Schlussakkord bei der Sanierung der Berliner Straße: Nach einem Jahr Bauzeit wird die Ortszufahrt von Göhren morgen freigegeben. Damit werden auch die Umleitungen aufgehoben und der Verkehr kann wieder reibungslos durch das Ostseebad rollen.

Den obligatorischen Scherenschnitt wird es allerdings nicht geben. Dennoch: Das aufpolierte Entrée des Ortes soll noch mit einem Straßenfest feierlich begangen werden, informierte Bürgermeister Wolfgang Pester. Der Termin sei aber noch nicht festgelegt.

Im April letzten Jahres war mit dem Ausbau der Berliner Straße gestartet worden. Die Straße wurde in den bestehenden Breiten von 5,50 bis sechs Meter ausgebaut, die Fahrbahn bekam eine neue Asphaltdecke. Am Ortseingang wurde die Trasse verkehrsberuhigend aufgepflastert. Weiterhin ist ein 1,50 bis 2 Meter breiter Gehweg aus Betonplatten mit Granitvorsatz auf beiden Seiten entstanden. An der Kreuzung Parkplatz Nordperdhalle/Gerhart-Hauptmann-Straße ist eine Treppe errichtet worden, in einem Bereich zwischen dieser Ecke und der Ulmenallee entsteht eine Ruhezone mit Info-Tafel, Bank, Fahrradständer und Papierkorb.

Die Eichenbäume zwischen dem Kreisverkehr und der Ulmenallee wurden durch neue Säuleneichen ersetzt. Neben einem neuen Leitungsnetz für Schmutz-, Regen- und Trinkwasser, das im Auftrag des Zweckverbandes für Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen (Zwar) entstand, bekam die Straße auch eine neue Beleuchtung (LED).

Die 300 Meter lange Trasse liegt zu zwei Dritteln im Sanierungsgebiet, Geld gab es für die 220 Meter vom Kreisel bis zum Ende des Parkplatzes. 910 000 Euro kostete dieser 1. BA. In den flossen 600

000 Euro an Städtebaufördermitteln, der Rest wurde vom Zwar und der Gemeinde als Eigenanteil beigesteuert. Für die weiteren 60 Meter bis zum Ortsanfang (2. BA, rund 220000 Euro) gab es vom Innenministerium 64000 Euro Fördermittel als Sonderbedarfszuweisung.

Eigentlich sollten die Arbeiten schon im Dezember über die Bühne gegangen sein. Doch wie so oft traten auch bei dieser Straßenbaumaßnahme unvorhersehbare Herausforderungen auf.

„Die Arbeiten lagen gut in der Zeit, aber der Kanalbau verzögerte sich. Auch lag durch die Baumneupflanzungen in Höhe der Gärtnerei ein Stromkabel ungünstig, das per Hand neu verlegt werden musste“, weiß Projektleiterin Doris Mittelstädt von der BauBeCon Sanierungsträger GmbH . Eine Überraschung gab es auch gleich zu Beginn. Als die alte Asphaltschicht abgenommen wurde, kam darunter altes Pflaster zum Vorschein.

Schon fertig geplant, aber bisher in der Förderung nicht berücksichtigt ist der dringende Ausbau der Hauptmann-Straße, der schätzungsweise 400000 Euro kostet. Vor allem Einheimische nutzen diese hochfrequentierte „Buckelpiste“ mit Nordperdhalle, Schule, Kita, Jugendclub und Altersheim.

„Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr noch den Ausbau bis zum Verbindungsweg in Angriff nehmen können“, so Mittelstädt. Doch erst müssen alle Schlussrechnungen erledigt sein, um zu schauen, was an Fördermitteln noch da ist. Aber auch nach anderen Töpfen werde geschaut. Und danach, wie die vorzeitige Ablöse der Ausgleichsbeträge (Anliegerbeiträge) für die Berliner Straße laufe.

Rabatt für Schnellzahler

10 Prozent Rabatt auf den zu zahlenden Ausgleichbeitrag soll es für Anlieger der Berliner Straße geben, wenn sie diesen vorzeitig ablösen. Dabei werden zwischen Anliegern und Gemeinde entsprechende Verträge geschlossen. Vorteil der Ablösevereinbarungen für die Gemeinde ist, dass das Geld direkt wieder in weitere Sanierungsmaßnahmen fließen kann. Für die Anlieger: sie können es steuerlich absetzen. Das Ganze geschieht auf freiwilliger Basis. Etwa 50 bis 90 Prozent der Bürger beteiligen sich an der vorzeitigen Ablöse, so Erfahrungswerte.

Von Gerit Herold

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