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Das Geld ist da: Altefährer können ihren Strand sanieren

Altefähr/Schwerin Das Geld ist da: Altefährer können ihren Strand sanieren

Bis zum nächsten Frühjahr soll das Areal am Strelasund barrierefrei zugänglich sein. Schwerin fördert das Millionen-Projekt.

Altefähr. Die Altefährer können die Bauarbeiter in die Spur schicken. Die werden von Herbst an den Strand sanieren und diesen zudem barrierefrei zugänglich machen. Das Wirtschaftsministerium des Landes unterstützt das Vorhaben aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ in Verbindung mit Mitteln des „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ in einer Höhe von rund 1,7 Millionen Euro. Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf etwa zwei Millionen Euro. „Altefähr punktet derzeit schon mit einem Strand in Traumlage. Nach der Sanierung wird dies ein Paradies sein“, ist sich Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) sicher.

An der insgesamt etwa 650 Meter langen Spundwand, die aktuell in einem äußerst maroden Zustand ist, wird im ersten Abschnitt vom Hafen aus ein Wall aus Wasserbausteinen errichtet, der den Uferbereich schützt. Oben drauf kommt ein 1,80 Meter breiter Holzsteg zum Sonnenbaden. In diesem Bereich soll dann eine 16 Meter lange Rampe für einen barrierefreien Zugang zum Wasser gebaut werden. Am Ende des Walls sehen die Pläne den Bau von zwei 50 Meter langen Buhnen im Abstand von ebenfalls 50 Metern vor. Die Spundwand wird dazwischen unterhalb der Wasserlinie abgebrannt und dieser Bereich dann mit Strandsand aufgespült. Liegestühle, Bänke und ein Grillplatz komplettieren das Vorhaben. „Und wichtig: ein Rettungsturm“, sagt Altefährs Bürgermeister Ingulf Donig (SPD). Um diesen während der Saison zu besetzen, sei die Gemeinde mit der Ortsgruppe Samtens der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft im Gespräch. Bis zum nächsten Frühjahr wollen die Altefährer ihren Strand auf einem 45 000

Quadratmeter großen Areal saniert haben — und dann mitspielen in der Liga von Binz, Sellin, Göhren oder Hiddensee und ihrem Ortsnamen künftig das Wort Seebad voranstellen. Den entsprechenden Antrag hat die Gemeinde gestellt. Für einen positiven Bescheid war auch ein sanierter Strand eine Bedingung. „Die werde nun alsbald erfüllt haben“, sagt Ingulf Donig froh.

 

Chris Herold

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