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Leiden der Dritten Welt im Zweiten Weltkrieg

Prora Leiden der Dritten Welt im Zweiten Weltkrieg

Das Dokumentationszentrum Prora eröffnet morgen um 17 Uhr die Sonderausstellung „Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ — eine Ausstellung des Rheinischen JournalistInnenbüros ...

Prora. Das Dokumentationszentrum Prora eröffnet morgen um 17 Uhr die Sonderausstellung „Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ — eine Ausstellung des Rheinischen JournalistInnenbüros (inzwischen aufgelöst) und des gemeinnützigen Vereins Recherche International.

Katja Lucke, Dokumentationszentrum Prora, Dr. Silke Bremer, Konrad-Adenauer-Stiftung MV und Karl Rössel, Journalist und Kurator, Recherche International e.V., werden eine Einführung geben.

Die Ausstellung thematisiert unter anderem das Leid der Soldaten aus den ehemaligen Kolonien, die im Zweiten Weltkrieg auf verschiedenen Kontinenten gekämpft haben und starke Zerstörungen erfahren mussten. Millionen Soldaten aus Afrika, Asien und Ozeanien haben im Zweiten Weltkrieg gekämpft, um die Welt vom deutschen und italienischen Faschismus sowie vom japanischen Großmachtwahn zu befreien.

Sowohl die faschistischen Achsenmächte als auch die Alliierten rekrutierten in ihren Kolonien Hilfstruppen und Hilfsarbeiter oftmals mit Gewalt. Hunderttausende Frauen waren Opfer sexueller Gewalt.

Weite Teile der Dritten Welt dienten auch als Schlachtfelder und blieben nach Kriegsende verwüstet und vermint zurück. Doch so gravierend die Folgen des Zweiten Weltkriegs in der Dritten Welt auch waren, in der hiesigen Geschichtsschreibung kommen sie nicht vor. Dies zu ändern ist das Ziel eines historischen Langzeitprojekts, mit dem das Rheinische JournalistInnenbüro in Köln 1996 begann und das seit 2000 vom gemeinnützigen Verein Recherche International getragen wird. Nach langjähriger Recherche in über 30 Ländern wurde die Wanderausstellung zuerst am 1. September 2009, 70. Jahrestag des Kriegsbeginns in Europa, in Berlin gezeigt und war seitdem in über 40 Orten in Deutschland und der Schweiz zu sehen. Karl Rössel eröffnet die Ausstellung mit einem Bild-/Filmvortrag. Im Anschluss gibt es afrikanische Spezialitäten.

Ausstellung bis zum 24. August

OZ

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