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Rügen Platz für Retter: Trent schreibt Anbau aus
Vorpommern Rügen Platz für Retter: Trent schreibt Anbau aus
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00:00 27.03.2014
Zu Weihnachten soll Einweihung gefeiert werden.“Gunther Krüger, Bürgermeister

Wenn die Trenter am 25. Mai ihre Stimme für die Wahl der neuen Gemeindevertretung und des neuen Bürgermeisters abgeben, hofft der amtierende, dass sie dann auf eine Baustelle schauen können. Und zwar am Feuerwehrgerätehaus. Dort will die Kommune mehr Platz für die Retter im Ehrenamt mit einem Anbau schaffen. „Das ist eins der wichtigen Vorhaben, die wir in der zu Ende gehenden Legislaturperiode unbedingt noch auf den Weg bringen wollten“, sagt Bürgermeister Gunther Krüger, der im Ehrenamt die Geschäfte an der Gemeindespitze leitet. Und es auch weiterhin will. „Ich stelle mich noch einmal dem Wählervotum, ich trete wieder an.“

Noch gut sieben Wochen sind es bis zur Wahl. Spätestens dann sollen die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr und Trenter mehr als nur eine Investition auf dem Papier sehen können. Krüger ist optimistisch: „Die Finanzierung für das Projekt steht. Jetzt wird ausgeschrieben.“ Die Kommune holt sich die Angebote für Bau- und Handwerkerleistungen für einen Feuerwehr-Anbau ein. Der ist dringend notwendig, denn im Gerätehaus herrscht Platzmangel. Mit dem Verkauf der Schule haben die 28 Mitglieder der Feuerwehr ihre in dem Gebäude genutzten Umkleideräume verloren. Auch vernünftige Duschgelegenheiten gibt es im Gerätehaus nicht (die OZ berichtete). An dem schafft die Kommune mit dem Anbau jetzt ausreichend Platz. Rund 400 Quadratmeter groß soll der Eingeschosser werden.

Geplante Kosten: 400 000 Euro. „Dafür nehmen wir einen Kredit auf“, so Krüger, der die Zusage von der Bank bereits auf dem Tisch liegen hat. Der Bürgermeister kalkuliert — vier Wochen für die Ausschreibung, Submission. Krüger kommt zu dem Schluss: „Im Mai kann es mit den Bauarbeiten los gehen.“ Die sollen zu Weihnachten abgeschlossen sein. Die Einweihungsfeier würde der 60-Jährige gern noch im Spitzenamt begehen. Krüger: „Als ich vor 15 Jahren den Bürgermeister-Posten übernommen habe, hatten wir sechs Millionen D-Mark Schulden. Die sind abgebaut, wir haben das Gemeindesäckel sogar gefüllt. Da würde ich einige Vorhaben gern noch als Bürgermeister mit anschieben.“



Udo Burwitz

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