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Rügen Putbus: Bürgermeister warnt vor Aufgabe der Amtsfreiheit
Vorpommern Rügen Putbus: Bürgermeister warnt vor Aufgabe der Amtsfreiheit
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00:02 19.01.2015
Bürgermeister Harald Burwitz gratuliert Solveig Lindow aus Putbus zur Ehrung. Quelle: Maik Trettin

Beifall und Bravorufe gab es für Bürgermeister Harald Burwitz am Sonnabend im Putbusser Rathaus während seiner Rede auf dem Neujahrsempfang. Burwitz, dessen Amtszeit in diesem Jahr endet und der dann in den Ruhestand geht, hatte den Gedankenspielen der Stadtvertretung, die Amtsfreiheit der Stadt aufzugeben, eine klare Abfuhr erteilt. Die hatte beschlossen, vor allem die finanziellen Auswirkungen und die Machbarkeit eines Zusammenschlusses mit einer benachbarten Amtsverwaltung — infrage kämen die Ämter Bergen und Mönchgut-Granitz — zu prüfen. Spätestens im Frühjahr müssten die Kommunalpolitiker dann Farbe bekennen. Dann werden sie einen Termin für die Bürgermeisterwahl festlegen und bestimmen, ob Burwitz‘ Nachfolger weiter haupt- oder künftig nur noch ehrenamtlich arbeiten soll. „Ob nach der Landtagswahl 2016 die neue Landesregierung über Erhöhungen der Mindest-Einwohnerzahlen nachdenken wird oder nicht, ist derzeit noch völlig offen“, so Burwitz.

„Zum jetzigen Zeitpunkt im vorauseilenden Gehorsam die Amtsfreiheit aufzugeben, halte ich für falsch.“

Die Aufgabenschwerpunkte in der kommunalen Arbeit in diesem Jahr sieht Harald Burwitz unter anderem bei der 3,3 Millionen Euro teuren Schlossparksanierung und der weiteren Sanierung des Hafens in Lauterbach.

Gemeinsam mit Bürgervorsteher Gustav Lüth ehrte Burwitz zwei Putbusser Einwohner, die sich ehrenamtlich für das Leben in der Stadt engagieren: Solveig Lindow und Hans-Dieter Hinz. Erstere, so Lüth, halte im Förderverein Residenzstadt und Schlosspark Putbus organisatorisch die Fäden zusammen, der unter anderm den seit 2008 alljährlich stattfindenden Rosentag initiierte und dafür sorgte, dass über 100 Stadthausschilder an klassizistische Gebäude montiert wurden. Hinz, der krankheitsbedingt verhindert war und für den stellvertretend seine Nichte Renate Rienow die Auszeichnung entgegennahm, hatte als ehemaliger Fischwerker jahrelang die Chronik des Betriebs geführt und in der Stadt-, speziell in der Theatergeschichte geforscht. Er führt Putbus-Gäste durch die Stadt, den Park und das Theater.



Maik Trettin

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