Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 4 ° Sprühregen

Navigation:
Rugard-Schule: Weg zur Erweiterung frei

Bergen Rugard-Schule: Weg zur Erweiterung frei

Die Stadt Bergen sowie der Landkreis Vorpommern-Rügen wollen Schulgrundstücke tauschen

Bergen. Den Weg zum Tausch der Grundstücke von Förder- und Regionaler Schule „Am Rugard“ hat die Bergener Stadtvertretung geebnet. Das Gegengeschäft hatte der Landkreis der Stadt Anfang März unterbreitet. Das Grundstück des Förderzentrums in der Störtebekerstraße gehört der Stadt, die es für zehn Jahre an den Landkreis verpachtete. Umgekehrt überließ der Landkreis die Rugard-Schule in der Sassnitzer Chaussee der Stadt Bergen in Erbpacht.

In ihrer Stellungnahme verweist Astrid Schlegel, Leiterin des Bürgeramtes, auf die seit fünf Jahren regelmäßig steigenden Schülerzahlen. Bereits im kommenden Schuljahr werde die Kapazitätsgrenze von 351 Schülern um 20 überstiegen sein. Die Anzahl der Klassen, denen schon jetzt kein fester Klassenraum zugeordnet werden könne, werde perspektivisch nicht unter 14 fallen. Zudem würden durch integrativen und Förder- sowie Sprachunterricht immer mehr Gruppenräume benötigt. Der Schulbetrieb wäre künftig „nur durch den Einsatz von Schulraummodulen zu gewährleisten“, für deren Miete zusätzliche Kosten anfallen würden.

Andernfalls ließe sich der zusätzliche Raumbedarf nur durch Investitionen decken, welche die Stadt sinnvollerweise nur vornehmen wird, wenn ihr das Gebäude auch gehört. Zwar könne sich die Stadt theoretisch – nach der gegenwärtig laufenden Sanierung der Regionalen Schule „Am Grünen Berg“ – auch für ein einheitliches Schulzentrum am Standort Rotensee entscheiden. „Dieses würde aber konzeptionell weniger Anziehungskraft für den Bildungsstandort entwickeln, als zwei eigenständige Schulstandorte“, so Schlegel.

Das Konzept der Schule „Am Rugard“ sei ausgerichtet auf „Bildung zur nachhaltigen Entwicklung“ und eng mit dem Standort in der Graskammer verknüpft. Die Randlage am Rugard und das großzügige Außengelände stellten gute Voraussetzungen dar, Projekte wie das „Grüne Klassenzimmer“ oder den Schulgarten in den Unterricht einzubinden. Nicht zuletzt würden durch die Nähe zu den Sportstätten an der Graskammer auch Investitionen in eigene sportliche Anlagen verzichtbar.

Die Argumente überzeugten die Stadtvertretung, das Bürgermeisterin Anja Ratzke (parteilos) nun beauftragte, mit dem Landkreis Verhandlungen über den Tausch zu führen. Dafür werden im nächsten Schritt Verkehrswertgutachten erstellt, auf deren Grundlage ein Wertausgleich ermittelt wird. Die Stadt hätte für die Restlaufzeit der Erbpacht bis zum Jahr 2041 noch gut 850000 Euro zu zahlen, der Landkreis müsste rund 175000 Euro überweisen.

Uwe Driest

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel

Seit Jahresbeginn gibt es in Grevesmühlen eine Arbeitsgruppe, die sich ausschließlich mit den Themen Schule, Hort und Kindergarten befasst / Jetzt gibt es erste Ergebnisse

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Politik
Verlagshaus Rügen

Markt 25
18528 Bergen auf Rügen

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag:
9.00 bis 12.30 Uhr und von 13.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Jens-Uwe Berndt
Telefon: 0 38 38 / 20 14 53
E-Mail: ruegen@ostsee-zeitung.de

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Termine, Events, Veranstaltungen Teaser der den User auf die Seite "Termine" führen soll image/svg+xml Image Teaser Termine 2015-09-23 de Veranstaltungen Aktuelle Termine Konzerte, Kino, Ausstellungen, Vorträge, Theater, Workshops, Tanz und noch vieles mehr. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier.
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.