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Bauleitplanung für MZO-Gelände zwischen Binz und Prora beschlossen

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Wir wollen natürlich auch Geld verdienen.“Bürgermeister Karsten Schneider

Binz. Was wird aus dem „letzten großen Filetstück“ von Binz? Das sogenannte MZO-Gelände (Mehrzweckobjekt) nördlich des Ostseebades fungiert seit Jahren lediglich als Touristenparkplatz. Schon lange wird über die Entwicklungsmöglichkeiten des Areals debattiert, Ideen gab es viele. Jetzt will die Gemeinde eine Bauleitplanung auf der Grundlage eines Architektenvorschlages erarbeiten lassen. Dieser sieht eine Mischung aus Wohnbebauung, Sporthalle und Parkhaus vor. Für diese Fahrtrichtung gaben die Gemeindevertreter auf ihrer jüngsten Sitzung grünes Licht. Im Dezember letzten Jahres hatten sie sich dafür ausgesprochen, dass ein Städteplaner oder Architekt dem Gremium verschiedene Vorschläge unterbreiten soll, damit das rund 55000 Quadratmeter große Gelände so bald wie möglich umgestaltet werden kann.

„Wir haben uns fraktionsübergreifend intensiv mit der Entwicklung des MZO-Geländes beschäftigt, was vorstellbar ist und was nicht und haben eine Liste erarbeitet, was perspektivisch entstehen könnte“, informierte Gemeindevertretervorsteherin Heike Reetz. Dann sei die Verwaltung beauftragt, einen Planer zu finden. Dieser habe schließlich drei Vorschläge unterbreitet. „Wir haben uns mehrheitlich für eine Variante entschieden“, so Reetz. Diese sehe eine vielfältige Nutzung vor, wie sie von den Volksvertretern gewünscht worden sei. Neben der Schulsporthalle und den Parkdecks sind Gebäude für Betreutes Wohnen sowie ein Mehrgenerationshaus geplant sowie Reihenhäuser und Villengrundstücke mit Tiefgarage.

Das DRK habe bereits angekündigt, im nächsten Jahr dort ein Haus mit 80 bis 100 Betten bauen zu wollen und dann mit dem jetzigen Pflegeheim in der Mukraner Straße dorthin umzuziehen, informierte Bürgermeister Karsten Schneider und merkte mit Blick auf die geplanten Villen in Richtung Strand an: „Wir wollen natürlich auch Geld verdienen.“

Rückblick: Die Gemeinde hatte vor vielen Jahren das Grundstück vom Bund verbilligt gekauft mit der Maßgabe, es zu entwickeln. Weil dies nicht geschah, musste die Kommune den Ausgleich zum eigentlichen Grundstückswert nachzahlen. Dafür hatte Binz einen Zwei-Millionen-Euro-Kredit aufgenommen. Nun kann die Gemeinde frei über das Areal verfügen.

Das geplante Parkhaus, das vor der Turnhalle nahe der Grundschule entstehen soll, sei für die „Leute vor Ort und Strandbesucher“ gedacht, so Schneider.

Gerit Herold

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