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Rügen Rehe gerissen: Hunde müssen im Rugard an die Leine
Vorpommern Rügen Rehe gerissen: Hunde müssen im Rugard an die Leine
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00:00 11.03.2013
Es geht hier nicht darum, die Hundehalter zu verärgern. Es geht vor allem um den Schutz der im Rugard lebenden Wildtiere.“Andrea Köster, Bürgermeisterin Bergen
Bergen

Mit der im Rugard bislang angewandten Toleranz der Bergener Ordnungshüter soll es nun ein Ende haben. „In den nächsten Wochen werden wir verstärkt kontrollieren, ob die geltende Leinenpflicht für Hunde eingehalten wird“, kündigt Bürgermeister Andrea Köster (CDU) an. Der Hintergrund: In dem Waldgebiet sind in der letzten Zeit von frei laufenden Hunden gerissene und schließlich verendete Rehe gefunden worden. „Dies ist ein nicht hinnehmbarer Zustand. Rücksichtsloses Verhalten gegenüber den wildlebenden Tieren im Rugard dürfen, wollen und werden wir nicht tolerieren“, macht die Verwaltungschefin der größten Rügener Stadt in diesem Zusammenhang deutlich.

Sascha Klären ist der Jagdpächter des Rugards und hatte sich in dieser Eigenschaft an die Stadt gewandt. Seine Aufgabe ist es neben anderen, den Wildbestand in dem von ihm gepachteten Revier zu schützen. Dafür brauche er aber die Unterstützung der Stadt. „Die wollen wir ihm geben“, sagt Andrea Köster. Und ergänzt: „Das Frühjahr steht bevor, die Zeit des Setzens der Rehkitze beginnt im Monat April und schon vorher sind die Ricken in ihren Fluchtmöglichkeiten stark beeinträchtigt. Somit ist die Gefährdung für das Wild dann um ein Vielfaches höher einzuschätzen.“

Die Bürgermeisterin verhehlt allerdings auch nicht, dass die Stadt in der Vergangenheit darauf verzichtet habe, die entsprechend des Waldgesetzes des Landes geltende Leinenpflicht mit aller Konsequenz durchzusetzen. Köster: „Der Rugard ist das Naherholungsgebiet für die Bergener. Und auch von unserer Seite herrscht Verständnis dafür, dass Hunde sich auch frei bewegen müssen. Das setzt aber voraus, dass sich die betreffenden Hunde nicht ihres Führers entziehen. Genau dies ist aber in der zurückliegenden Zeit im Rugard wohl zu oft geschehen. Deshalb kontrollieren wir jetzt.“

Im gleichen Atemzug bittet sie aber auch bei den Hundehaltern, die mit ihren Vierbeinern im Rugard unterwegs sind, um Verständnis: „Es geht hier nicht darum, die Hundehalter zu verärgern. Aber der Rugard zeichnet sich nun einmal auch dadurch aus, dass man einerseits dort Wildtiere sehr vertraut beobachten kann, weil diese an Mensch und Tier gewöhnt sind. Aber andererseits sind frei laufende Hunde auch eine Gefahr für Spaziergänger.“

Chris Herold

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