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Rügen Riesen-Rhabarber erobert Rügener Gärten
Vorpommern Rügen Riesen-Rhabarber erobert Rügener Gärten
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03:38 02.09.2013
Siggermow

Anfang September endet auf Rügen die Blütezeit des sogenannten Riesen-Rhabarbers. Kurz davor sind die exotischen Pflanzen am größten. Nachdem der Garzer Hobbygärtner Rüdiger Settegast die Leser der OSTSEE-ZEITUNG am 20. August zu einem Größenvergleich herausgefordert hatte, erreichten uns etliche Einsendungen und Fotobeweise.

Die größte Gunnera wuchs dieses Jahr offensichtlich in Siggermow. Das Mammutblatt von Tischler Helmut Biernat (52) kam auf eine Höhe von 3,50 Meter bei einer Breite von sieben Metern. Im Garten der Familie Biernat beansprucht sie mittlerweile eine ganze Menge Platz — ihr Umfang beträgt 21 Meter.

„Vor fünf Jahren hätten wir nicht gedacht, dass die Pflanze mal so groß wird“, sagt Sohn Robert Biernat. „Meine Mutter hat den Ableger von einem ihrer Patienten geschenkt bekommen. Heute bestaunen die Pflanze alle Gäste, die auf unseren Hof kommen.“

Einen kreativen Umgang mit ihrem Riesen-Rhabarber haben sich Versicherungsspezialist Volkmar Dachselt (63) und Kosmetikfachberaterin Roswitha Jaenke (65) aus Lauterbach angeeignet. Sie posieren vor ihrer 3,10 Meter hohen Gunnera in Urlaubsklamotten, knipsen davon Fotos und verschicken diese als „gefälschte Urlaubsgrüße“ an Freunde und Familienmitglieder.

„Wir haben schon viele Gags mit unserer Gunnera gemacht“, sagt Roswitha Jaenke. „Die Fotos machen wir mit dem Handy, dazu schreiben wir noch einen kleinen Text. Zuletzt hat dann die Schwester Brasiliengrüße von uns bekommen.“

Und diese glaubte auch wirklich an die Echtheit der Scherzpost. „Eine Zeit lang meldete sie sich nicht mehr“, sagt Volkmar Dachselt. „Sie dachte, dass wir noch im Urlaub wären. Irgendwann hat sie dann am Telefon nachgefragt, wann wir wieder kommen. Da habe ich sie aufgeklärt. Wir unseren nicht in Brasilien, sondern hinterm Haus verbracht“, sagte Volkmar Dachselt. „Sie sieht täuschend echt aus. Dabei haben wir sie weder gedüngt, noch viel gegossen. Wahrscheinlich tut der brasilianischen Schönheit das Lauterbacher Klima einfach gut.“

Angenommen hatten die Herausforderung auch Werner und Elfi Rammin aus Garz. Ihre Pflanze ist sogar ein Ableger des Hobbygärtners Rüdiger Settegast. Mit einer Höhe von 2,20 Meter und einer Fläche von zwölf Quadratmetern konnte ihr Riesen-Rhabarber aber noch nicht wirklich mithalten. Vielleicht klappt dies ja im nächsten Jahr.

Kay Steinke

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