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Rock im Blut und ein Herz für Volkslieder

Sellin Rock im Blut und ein Herz für Volkslieder

Manfred Heidtmann leitet seit zwölf Jahren den Selliner Volkschor. Obwohl Volkslieder und plattdeutsche Stücke das Repertoire dominieren, peppt er die Stücke gerne mal auf.

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Manfred Heidtmann (re.) ist seit 2004 Leiter des Chores. Ein studierter Kirchenmusiker mit Rock und Jazz im Blut.

Quelle: Steffi Besch

Sellin. Der Volkschor in Sellin (Landkreis Vorpommern-Rügen) hat in Manfred Heidtmann seit mittlerweile zwölf Jahren einen passionierten und vielseitigen Chef. Denn der  58-jährige Berufsmusiker ist ein echtes Multitalent: Er spielt Gitarre, Bass und Akkordeon. Lernte beim Bergener Kantor Dieter Kreuzkamm die Orgel zu spielen und mittlerweile gibt es keine Kirche auf Rügen, die der Organist nicht bespielt hat.

Schon im Alter von 17 Jahren war er der Mann am Keyboard in verschiedenen Tanzmusikbands. „Da war alles gefragt und so lernten wir auch alles. Unser Repertoire war riesig, die Stile vielfältig“, so Manfred Heidtmann. Mit der Armeezeit in Dranske begann er sich für Rockmusik zu interessieren und spilte in Bands. Doch die Musik war ein Hobby, ein Freizeitvergnügen, immer schon. Heidtmann lernte bei der Eisenbahn und arbeitete in Bergen. Bis die Wende kam. 

Studium der Kichenmusik

„1992 kam der Putbusser Pastor auf mich zu und bot mir eine Stelle als Organist an", berichtet Heidtmann. Doch für die Stelle benötigte er einen Nachweis, eine Qualifikation. „Und so fasste ich den Entschluss, mich mit 36 Jahren für ein zweijähriges Studium der Kirchenmusik in Greifswald einzuschreiben“, erinnert sich Heidtmann. Musikalisch ist er aber nicht auf Orgelmusik festgelegt. Als Kind hörte er gern Schlager der 30er und 40er Jahre, hat „Rock im Blut“, wie er sagt und wurde während des Studiums von einem Kommilitonen mit dem Virus Jazz infiziert. Seit 2006 spielt er mit Hans-Peter Spychala als „Duo Compliment“ Songs von Elton John über Udo Jürgens bis Frank Sinatra.

150 Lieder gehören zum Repertoire

Vor zwölf Jahren aber verlor er sein Herz an ein bis dahin für ihn weniger beachtetes Genre: die Volksmusik. „Damals sprach mich mein Nachbar aus Neukamp an. Ich könne doch den Selliner Volkschor leiten“, berichtet er. Er nahm die Herausforderung an. So brachte er neue Impulse in den 1984 gegründeten Chor, der heute 25 Mitglieder im Alter von 28 bis 86 zählt. 150 Lieder gehören zum Repertoire, bekannte Volkslieder, die sich traditionell mit den Themen Heimat, Liebe, Leid und Jahreszeiten befassen. Auch Plattdeutsche Lieder sind im Programm.

Von Ziebarth, Anne Friederike

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