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Rügen Rügen: So wenig Arbeitslose im Juli wie seit der Wende nicht mehr
Vorpommern Rügen Rügen: So wenig Arbeitslose im Juli wie seit der Wende nicht mehr
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00:01 29.07.2016

Auf der Insel Rügen gab es im Juli so wenig Arbeitslose wie seit der Wende nicht mehr in diesem Monat. Derzeit liegt die Arbeitslosenquote bei 8,1 Prozent, das entspricht 2742 Personen. Damit sind 194 Menschen weniger arbeitslos gemeldet als im Juni.

Jürgen Radloff

Im Vergleich zum Vorjahr ist ebenfalls ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen: Im Juli 2015 betrug die Arbeitslosenquote noch 8,6 Prozent. Kreisweit belegt die Insel Rügen mit ihrer Quote von 8,1 Prozent den zweiten Rang hinter Ribnitz-Damgarten (8,0 Prozent). In der Geschäftsstelle Grimmen liegt die Arbeitslosenquote bei 9,8 Prozent Einen Rückgang in der Arbeitslosigkeit verzeichnet auch die Hansestadt Stralsund. Die Beschäftigungslosigkeit ist im Stadtgebiet allerdings mit 13,6 Prozent immer noch vergleichsweise hoch.

Auch im Kreis Vorpommern-Rügen sind weniger Menschen arbeitslos. Hier sind aktuell 10876 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Das waren 402 Personen (-3,6 Prozent) weniger als im Juni und 945 Personen (-8,0 Prozent) weniger als im Vorjahr.

Die Quote im Kreis liegt damit aktuell bei 9,6 Prozent. Im Juni wurde noch eine Quote von 10,0 Prozent registriert. „Es ist das erste Mal, dass die Beschäftigungslosigkeit in einem der beiden vorpommerschen Landkreise unter die 10-Prozentmarke fällt“, so Dr. Jürgen Radloff, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Stralsund. Dass der Rückgang mit 0,4 Prozentpunkten im Vergleich zum Vormonat auch noch so deutlich ausgefallen ist, überraschte auch den Agenturchef. „Üblicherweise rechnen wir in den Sommermonaten eher mit einer Stagnation der Beschäftigungslosigkeit oder sogar mit einem leichten Anstieg“, so Radloff. „Denn eigentlich melden die Unternehmen in dieser Zeit des Jahres üblicherweise keine nennenswerten Personalbedarfe.“ Im Großen und Ganzen betrachtet sei das in diesem Jahr auch nicht anders: Neueinstellungen in nennenswerter Größenordnung – wie wir sie etwa zum Beginn der Tourismussaison erleben – hätte es im aktuellen Berichtsmonat nicht gegeben. „Es waren eher viele kleinere Personalbedarfe, verteilt über alle Branchen, die in der Summe zu einem Rückgang der Arbeitslosigkeit führten", so Radloff. Anne Ziebarth

OZ

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