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Rügen Rügener Bauern wollen Ackerflächen behalten
Vorpommern Rügen Rügener Bauern wollen Ackerflächen behalten
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21:28 15.04.2017
Durch die Vernässung der Mellnitz-Üselitzer Wiek als Ausgleichmaßnahme für den Bau der Rügenbrücke seien bereits 250 Hektar ehemals landwirtschaftlicher Nutzflächen verloren gegangen, monieren Landwirte. Quelle: © Peter Sandbiller
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Bergen

Rügener Landwirte machen sich gegen den Verlust von Ackerland stark. Für den Bau einer neuen Gas-Pipeline von Russland nach Lubmin sucht die Firma Nord Stream auf Rügen Flächen, auf denen sie den Eingriff in die Natur kompensieren kann, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist. Daher schrieb sie Grundeigentümer an und warb um deren Zustimmung. Betroffen sind Bereiche um den Wreecher See bei Putbus, den Ossen nordöstlich Bergen, die Lobber-See-Niederung sowie die Mellnitz-Üselitzer Wiek bei Poseritz. Neben kämpferischen gibt es auch moderate Töne, von Bürgermeistern, welche in dem Engagement des finanziell potenten Unternehmens eines Chance für ihre Gemeinde sehen. Die Planungsunterlagen liegen nach Ostern in den betroffenen Ämtern Bergen, Mönchgut und Putbus zur Einsicht aus. Etwaige Einwendungen gegen das Vorhaben müssen bis Ende Mai beim Bergamt Stralsund eingehen.

Uwe Driest

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