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Rügener „Jumpstyler“ wollen auf der Insel durchstarten

Sassnitz Rügener „Jumpstyler“ wollen auf der Insel durchstarten

Die Arme fliegen durch die Luft, synchron springen Janic, Dennis und Dominik im Takt auf der Stelle, tippen mit dem Fuß auf, machen eine Drehung — dann ist Dennis raus.

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Mit Ghettoblaster und coolen Moves: Die „Jumpstyler“ Dominik Lambert, Dennis Bahls und Janic Strübing.

Quelle: Stefanie B�ssing

Sassnitz. „Ich bin nicht so der Choreotyp“, verrät der 16-Jährige und lächelt. In der Turnhalle der Regionalen Schule Sassnitz proben die Jungs einen aktuellen Tanztrend — den „Jumpstyle“. Und den hat Janic Strübing bereits 2010 für sich entdeckt. „Ich habe den ,Jumpstyle‘ im Internet auf ,youtube‘ gesehen, fand ihn total cool und hab das dann einfach nachgemacht“, erinnert sich der 15-Jährige. Nicht lange tanzt der Schüler allein. Schnell lassen sich seine Mitschüler Dennis Bahls und Dominik Lambert für den neuen Trend begeistern.

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Man kann sich dabei so richtig gut austoben.“Marius Dienerowitz (11), Schüler und „Jumpstyler“

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„Sie haben zu Beginn alles von mir gelernt, was ich konnte“, verrät Janic. Auch im Internet schauen sich die Jungs mittlerweile Tricks von anderen „Jumpstylern“ ab.

Vier bis fünf Stunden pro Woche trainiert die „Jumpcrew Rügen“ — so haben sich die Jungs getauft. Auch weitere Mitglieder — das jüngste ist zehn, das älteste 18 Jahre alt — sind mittlerweile dazugestoßen. Interessant ist: Bisher gibt es nur ein Mädel in der Truppe. Woran das liegt, wissen die Jungs auch nicht.

„Es wäre aber generell schön, wenn noch Leute dazukommen würden“, findet Janic. Auch eine eigene Homepage gibt es inzwischen. Die befindet sich zwar noch im Aufbau, aber nun will die „Jumpcrew Rügen“

richtig durchstarten. „Wir wollen unseren Tanz gern öffentlich machen“, sagt Dennis. Auftrittserfahrung haben die „Jumpstyler“ bereits vom Weihnachts- und Sommerfest in ihrer Schule.

„Wir könnten uns auch vorstellen, auf Hochzeiten, Geburtstagen oder vielleicht sogar bei den Hafentagen in Sassnitz aufzutreten“, fügt Dominik hinzu. Er hofft, mit den Auftritten auch etwas Geld in die Kasse der Gruppe zu spülen.

„Das Problem ist, dass wir keine Halle haben und auch im Winter draußen trainieren müssen. Wenn kein Schnee liegt, geht es, aber wenn es kalt ist, wird es schon schwieriger“, sagt Dominik. Dass sie in der Turnhalle trainieren, sei eher die Ausnahme. „Wenn wir Geld hätten, könnten wir vielleicht im Winter einen Trainingsraum anmieten.“

Auch die jüngsten „Jumpstyler“ Jeremy Zerbst und Marius Dienerowitz sind mit Leidenschaft bei der Sache. „Es ist einfach mal ein völlig anderer Tanz“, sagt der zehnjärige Jeremy. „Man kann sich dabei so richtig austoben“, fügt der elfjährige Marius hinzu. Und in der Tat erinnert der „Jumpstyle“ vom Takt her in etwa an ein mit doppelter Geschwindigkeit abgespieltes Video. Aus dem Ghettoblaster dröhnt die dazu passende Musik. Was für ungeübte Ohren stark an die Technomucke der 80er Jahre erinnert, nennt sich Hard-Style — und ist die Beatvorlage für die „Jumpstyler“.

„Es ist wirklich ein Tanz für sich. Den kann man nicht erklären“, sagt Dominik. „Den muss man einfach tanzen.“ Wer Lust hat, den Jumpstyle auszuprobieren, kann zum Training der „Jumpcrew Rügen“

kommen.

Termine und Trainingsort finden sich unter: www.jumpcrew-ruegen.de

Deutsche Meisterschaft im „Jumpstyle“
2008 fand die erste offizielle deutsche Meisterschaft im „Jumpstyle“ im niedersächsischen Georgsmarienhütte statt.

160 Teilnehmer traten dort insgesamt in den drei Wettbewerbskategorien Solo, Duo und Gruppe gegeneinander an.

Stefanie Büssing

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