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Rügen Rügener Osterspaziergang für weltweiten Frieden
Vorpommern Rügen Rügener Osterspaziergang für weltweiten Frieden
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15:30 28.03.2016
Rund 150 Teilnehmer kamen zum Friedensspaziergang in Sassnitz. Quelle: Karin Breitenfeldt
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Sassnitz

Am Ostermontag hat das überparteiliche Friedensbündnis Rügen wieder zu seinem traditionellen Osterspaziergang nach Sassnitz (Landkreis Vorpommern-Rügen) geladen. Dem Aufruf sind mit 150 Teilnehmern in diesem Jahr deutlich mehr Menschen gefolgt als in den Vorjahren. Die Veranstalter hoffen aber, dass es angesichts der weltweit zunehmenden Zahl von Konflikten, Aufrüstung und daraus resultierenden Fluchtbewegungen künftig noch mehr Menschen werden, die das Thema „Dialog statt Gewalt“ nicht kalt lässt. „Kein Krieg, keine Waffenexporte – ein Leben in Sicherheit für jedermann und jede Frau“ sind die zentralen Forderungen des Bündnisses.

Nicht zu übersehen war die bunte Mischung der Teilnehmerschaft, die sich auch bei den Rednern und Grußworten widerspiegelte. Sassnitz stellvertretende Bürgermeisterin Frau Gabriele Thiede begrüßte die Gäste und erinnerte an die große Zahl von Partnerstädten der Rügener Hafenstadt, die im vergangenen Oktober gemeinsam ihrem Friedenswunsch ausdrückten. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Sonja Steffen erklärte u.a., dass sie entgegen der Fraktionsmehrheit gegen den Syrieneinsatz der Bundeswehr gestimmt hat. Als jüngster Redner in der Runde sprach der FDP-Kreisvorsitzende Sven Heise, Jahrgang 1990, über die Bedeutung diplomatischer Konfliktlösungen und erinnerte an den ehemaligen deutschen Außenminister Guido Westerwelle, der im Libyen-Konflikt den Mut hatte, sich für friedliche Konfliktlösung statt Waffengewalt einzusetzen.

Der Bundestagsabgordneten der Linken, Kerstin Kassner, oblag die Aufgabe, auf der Mole Tauben als Friedenssymbol in den blauen Himmel aufsteigen zu lassen. Sie hob ihre Freude hervor, dass Vertreter aus bereits vier Generationen in der Ostermarschbewegung unterwegs sind.

Von Ziebarth, Anne Friederike

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