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Rügens Hafenstadt soll Eltern bei Kita-Kosten entlasten

Sassnitz Rügens Hafenstadt soll Eltern bei Kita-Kosten entlasten

Sozialdemokraten in Sassnitz schlagen Übernahme von fünf Prozentpunkten der Eltern-Beiträge durch die Kommune vor.

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In Sassnitz soll die Stadt dafür sorgen, dass Eltern nicht ganz so viele Euro für die Kita-Betreuung aus der Geldbörse holen müssen. Stattdessen soll die Kommune mehr zahlen, schlägt die SPD vor.

Quelle: Erwin Sternkiker

Sassnitz. In Sassnitz auf der Insel Rügen soll die Kommune einen Teil der Kita-Beiträge von den Eltern übernehmen. Das schlagen die Sozialdemokraten vor. Die SPD-Fraktion in der Stadtvertretung spricht sich dafür aus, dass die Stadt fünf Prozentpunkte der Elternbeiträge übernimmt. Einen entsprechenden Antrag hat die SPD-Fraktion zur nächsten Sitzung der Volksvertretung eingebracht. Die wird am kommenden Dienstag darüber entscheiden.

Der Antrag soll ein Zeichen dafür sein, dass die Stadt gewillt ist, die Eltern finanziell bei der Kinderbetreuung zu entlasten, sagt SPD-Fraktionschef Norbert Benedict. An der Finanzierung der Kita-Plätze beteiligt sich das Land bisher mit einem Festbetrag. Das Geld reicht es an den Landkreis aus. Den Rest der Platzkosten teilen sich jeweils zur Hälfte Eltern und Kommune. Der SPD-Vorschlag zielt darauf ab, dass die Eltern künftig fünf Prozent weniger zahlen müssen, die Kommune diesen Anteil übernimmt. Laut Antrag soll diese Regelung rückwirkend ab September durchgesetzt werden. Genau ab dem Zeitpunkt soll auch die nächste Beitragserhöhung in Kraft treten, die Eltern und Kommune bereits angekündigt ist. Danach wird ein Krippenplatz um bis zu 86 Euro im Monat teurer. Für diese Erhöhung steht nur noch das Einvernehmen der Kommune aus, das die Stadtvertreter ebenfalls am kommenden Dienstag erteilen sollen.

Der SPD-Antrag hätte Mehrausgaben für die Stadt zur Folge. Wenn sie fünf Prozentpunkte der Kita-Beiträge von den Eltern übernimmt, müsste die Kommune laut SPD für die Monate ab September in diesem Jahr zusätzlich  etwa 11 500 Euro für die Kita-Betreuung aufbringen. Im kommenden Jahr wären es rund 35 000 Euro. Diese Mehrkosten können laut Benedict durch Mehreinnahmen bei den Steuern gedeckt werden. Die Stadt hat in diesem Jahr 2,9 Millionen Euro mehr Steuern eingenommen, als erwartet, bestätigt Bürgermeister Frank Kracht. Aktuell stehen in den vier Kindertagesstätten in Sassnitz 494 Plätze zur Verfügung.

Udo Burwitz

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