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Rügens Hafenstadt übernimmt keine Kita-Gebühren von Eltern

Sassnitz Rügens Hafenstadt übernimmt keine Kita-Gebühren von Eltern

Sozialdemokraten in Sassnitz scheitern mit Vorstoß zur Übernahme von fünf Prozent der Elternbeiträge durch die Kommune für die Kinderbetreuung.

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Das Portemonnaie von Eltern, die ihren Nachwuchs in Sassnitzer Kitas betreuen lassen, wird prozentual genau so stark belastet wie bisher. Finanzielle Entlastung durch die Kommune gibt es nicht.

Quelle: Jens Köhler

Sassnitz. Die Sozialdemokraten in Sassnitz auf Rügen sind mit einem Vorstoß zur finanziellen Entlastung von Eltern bei der Kita-Betreuung gescheitert. Die SPD strebte an, das die Kommune fünf Prozent der Kita-Beiträge von den Eltern übernimmt. Einen entsprechenden Antrag der Fraktion der Sozialdemokraten lehnte die Stadtvertretung am Dienstagabend aber mit deutlicher Mehrheit ab.

Für SPD-Fraktionschef Norbert Benedict sollte mit dem Antrag ein Signal dafür gesetzt werden, dass junge Familien in der Stadt willkommen sind und die Kommune sie auch bei Betreuung ihres Nachwuchses in den aktuell vier Kindertagesstätten der Hafenstadt unterstützt. Die Übernahme von fünf Prozent der Elternbeiträge durch die Kommune hätte für die Stadt laut SPD in diesem Jahr Mehrkosten von etwa 11 500 Euro und im kommenden Jahr von rund 35 000 Euro verursacht. Zur Deckung sollte dem Vorschlag der Sozialdemokraten zufolge Geld aus erzielten Steuermehreinnahmen im laufenden Jahr eingesetzt werden. Nach Angaben von Bürgermeister Frank Kracht (parteilos) rechnet die Stadt mit etwa 2,9 Millionen Euro Mehreinnahmen.

Stefan Grunau (CDU-Mandat) zweifelte an, dass die Kommune auf Dauer in der Lage sein wird, diese Mehrkosten für die Kita-Betreuung zu tragen. Er erinnerte daran, dass in der Etatdebatte für das laufende Jahr über einen Haushalt mit einem Fehlbetrag von fünf Millionen Euro diskutiert wurde. Die Steuermehreinnahmen würden die finanzielle Situation der Kommune lediglich verbessern. Wenn davon schon Geld für Kinder ausgegeben werden soll, ist es nach Auffassung von Claas Buettler (FDP) besser und nachhaltiger als Investition in Sport- und Spielplätze angelegt. Nur vier Stadtvertreter folgten dem SPD-Antrag, 16 Volksvertreter lehnten ihn ab.

Udo Burwitz

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Sassnitz
In Sassnitz soll die Stadt dafür sorgen, dass Eltern nicht ganz so viele Euro für die Kita-Betreuung aus der Geldbörse holen müssen. Stattdessen soll die Kommune mehr zahlen, schlägt die SPD vor.

Sozialdemokraten in Sassnitz schlagen Übernahme von fünf Prozentpunkten der Eltern-Beiträge durch die Kommune vor.

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