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Rügen Rugard-Grundschüler bekommen Hortanbau
Vorpommern Rügen Rugard-Grundschüler bekommen Hortanbau
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10:19 27.09.2018
Andreas Bartel (v. l.), Geschäftsführer Estra GmbH, Bürgermeisterin Anja Ratzke, Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) und Hortleiterin Kerstin Rickert beim Spatenstich. Quelle: Mathias Otto
Bergen auf Rügen

Die Zeit des Wartens ist zu Ende: Die Bergener Grundschule am Rugard bekommt einen Hortanbau. Dieser sei nötig geworden, weil die bisherigen Räume des Hortes für die Schule benötigt werden. Fast drei Millionen Euro kostet dieses Projekt, das bis zu 75 Prozent gefördert wird. Derzeit liegt die Kapazität bei 214 und wird aufgestockt auf 220 Kinder.

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Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) brachte gestern den Fördermittelbescheid vorbei. Insgesamt 2,21 Millionen Euro stammen aus dem Efre-Fonds. Mit einem symbolischen Spatenstich zusammen mit Bergens Bürgermeisterin Anja Ratzke (parteilos), Andreas Bartel von der Estra GmbH und Hortleiterin Kerstin Rickert wurden die Bauarbeiten offiziell eingeleitet. Noch vor dem Weihnachtsfest 2019, so sind sich hier alle Beteiligten sicher, werden die Arbeiten beendet sein.

Als Dank überreichten die Mädchen und Jungen der Schule der Ministerin Rosen und eine Collage mit ihren Wünschen, wie sie sich ihren zukünftigen Hortneubau vorstellen. „Seit 2015 wird dieses Projekt geplant, nun kann es starten. Der Hortanbau ist ein Gewinn für die Schule“, sagt die Bürgermeisterin.

Wie das Haus später einmal aussehen wird, zeigte Architekt und Stadtplaner Christoph Horstmann von AIN-Plan an einem 3D-Modell. Dabei handelt es sich um einen Bau, der das Schulgelände im Süden bogenförmig begrenzen soll. Die Grundschulkinder sollen dort mit einem gewissen räumlichen Abstand zur Schule betreut werden. Der Viertelkreis soll ein Anklang an die historische Wallanlage des Rugards sein, dessen Namen die Schule an der Bergener Königsstraße trägt. „Die ursprüngliche Variante, einen Hort separat zur Schule zu bauen, wurde wieder verworfen. Stattdessen erfolgt die Erschließung des Anbaus jetzt vertikal am bestehenden Gebäude und wird über zwei Etagen gehen“, sagt er.

In der unteren Etage gibt es einen zentralen Bereich, einen Mehrzweckraum, eine Mensa, Sanitärräume und eine Garderobe. Auch hier befindet sich die eigentliche Hortfläche mit drei Räumen, die unterschiedlich genutzt werden können, etwa zum Basteln oder zur kreativen Gestaltung. In der oberen Etage sollen die Hortkinder Musik hören können, lesen oder entspannen. Auch die Leitung und das Archiv soll in diesem Bereich Platz finden. „Wir haben in den Planungen das Gebäude so entworfen, dass die Räume flexibel gestaltet werden können“, sagt er. Außerdem bestünde eine Option, den Anbau zu einem späteren Zeitpunkt wiederum zu erweitern.

Konkrete Zahlen lieferte Volker Paarmann, der im Bauamt für den Hochbau zuständig ist. „Der Anbau wird eine Bruttofläche von 1006 Quadratmetern haben“, sagt er. Zusammen mit dem bestehenden Gebäude sind es dann 4462 Quadratmeter des sogenannten Bruttorauminhalts. Die Anlaufberatungen für dieses Projekt gab es bereits in der vergangenen Woche. Mittlerweile wurde eine neue Feuerwehrzufahrt geschaffen und die Baustelle eingerichtet. „Bis Dezember soll die Bodenplatte fertig sein. Wir rechnen damit, dass die kompletten Arbeiten am Rohbau Mitte März abgeschlossen sind. Ab April beginnen die Ausbaugewerke mit ihren Arbeiten“, erklärt Volker Paarmann den straffen Zeitablauf. Bereits diese Woche beginnen die Baumfällungen, damit ab Februar 2019 im Außenbereich ein neuer Belag gelegt und ein Multifunktionsfeld mit Kletterwand, Basketball- sowie Fußballplatz gebaut werden kann.

Kerstin Rickert, seit sieben Jahren Hortleiterin, dankte den Stadtvertretern für ihren Einsatz, dass die Schule ihren Anbau bekommt. „Die Selbstständigkeit der Kinder ist das A und O“, sagt sie. Deshalb soll der Hort für sie Freizeit sein, in der sie sich so weit es geht frei bewegen, entfalten und entspannen können. „Allerdings ist bei 220 Kindern die Höchstgrenze der Betreuung erreicht“, macht sie deutlich.

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Otto Mathias

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