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SEK Küstenputz bekommt Stiftungspreis

Altenkirchen SEK Küstenputz bekommt Stiftungspreis

Bei einem Wettbewerb zur biologischen Vielfalt konnten sich die Wittower Schüler mit ihrer Arbeit durchsetzen

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Mitglieder des SEK Küstenputz mit der Jury: Anna-Lena (11), Reneé Moreaux (Succow-Stiftung), Ralf Schernus, Erhard Kolbow (15) und Uli Gräbener (Geschäftsführer Succow-Stiftung), v.li.

Quelle: Anne Ziebarth

Altenkirchen. Die Jungen und Mädchen der Windlandschule in Altenkirchen haben Grund zum Jubeln. Mit ihrem Sondereinsatzkommando (SEK) Küstenputz haben sie den Wettbewerb „Ort der biologischen Vielfalt“ der Ostseestiftung und der Michael-Succow-Stiftung gewonnen. Als Anerkennung bekommen die Schüler einen Wanderpokal, eine Winterlinde (Baum des Jahres 2016) und dürfen das „Fest der Biologischen Vielfalt“ ausrichten.

Im März hatte eine fünfköpfige Stiftungsjury die Schüler besucht, um sich ein Bild von ihrer Naturschutzarbeit zu machen. Im Rahmen des Schulkurses sammeln die SEK-ler gemeinsam mit ihrem Lehrer Ralf Schernus regelmäßig Müll von den Stränden Wittows und analysieren ihre Funde.

Begonnen hat die Naturschutzarbeit an der Windland-Schule 2009, mittlerweile sind 20 Jungen und Mädchen der Klassen 5 bis 10 dabei. Durch die Arbeit der Naturschützer sind bereits große Datenmengen zusammengekommen, die auch die Wissenschaft interessiert. Das Ostsee-Institut in Warnemünde zum Beispiel wertet die Ergebnisse eines speziellen Strandabschnitts aus. Auch streng geschützte Tiere und Pflanzen entgehen den wachsamen Augen der Schüler nicht. „Wir haben Meerkohl und Stranddisteln kartiert“, berichtet die 11-jährige Anna-Lena. „Dabei konnten wir feststellen, dass sich diese Pflanzenbestände an der Küste in den vergangenen Jahren vermehrt haben.“ Sichtungen von Kegelrobben und Seehunden werden an das Deutsche Meeresmuseum gemeldet.

Die Kriterien nach denen die Jury die Bewerbungen bewertet hat, waren unter anderem der Einsatz für die biologische Vielfalt und deren Einbindung in die Umweltbildung „Es geht darum, den Menschen klar zu machen, was für Besonderheiten es in der Region gibt“, sagte der Geschäftsführer der Ostseestiftung Georg Nikelski.

Am 22. Mai, dem Tag der Biologischen Vielfalt wird den SEK-lern der Wanderpokal überreicht und als Geschenk eine Winterlinde gemeinsam gepflanzt. Doch auch für die anderen beiden Wettbewerber, den Imkerverein Recknitztal und die Kur- und Tourismus GmbH Zingst, haben sich die Stiftungsmitglieder etwas ausgedacht. Auch hier wird als Anerkennung ein Baum des Jahres gepflanzt.

Anne Ziebarth

OZ

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