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Rügen Aus fünf mach drei: Plattenbau gestutzt
Vorpommern Rügen Aus fünf mach drei: Plattenbau gestutzt
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03:49 29.08.2013
Zwei Etagen des Rügener Rings 7 — 10 sind geschliffen worden. Der Teilblock 5/6 behält seine fünf Etagen. Quelle: Chris-Marco Herold
Sassnitz

Das aktuelle Millionenprojekt der Städtischen Wohnungsgesellschaft Sassnitz (Wogesa) hat nach dem Baustart im Frühjahr inzwischen konkrete Formen angenommen: Der Rügener Ring 7-10 ist von fünf auf drei Etagen eingekürzt worden. Zudem prangt die Wärmedämmung an der Fassade, die zumindest zur Straßenseite schon mit einem neuen Anstrich versehen ist. „Unter die erste Etappe können wir bald einen Schlussstrich ziehen“, sagt Wogesa-Geschäftsführer Siegfried Adelsberger. Der größte Wohnungsvermieter in der Hafenstadt investiert in das gesamte Vorhaben etwa 3,5 Millionen Euro.

Im Rügener Ring 7- 10 sind nicht nur zwei Etagen geschliffen worden — ebenso die alten Balkone. An deren Stelle kommen neue. Außerdem sind sämtliche Bäder komplett erneuert worden, mussten die Sanitärstränge saniert werden. „Gegenwärtig werden in diesem ersten Bauabschnitt die Eingangsbereiche neu gestaltet, müssen auf der Hofseite noch die Balkone vervollständigt sowie ein neuer Anstrich angebracht werden“, gibt Adelsberger einen Überblick über die noch ausstehenden Arbeiten.

Sind die erledigt — „in wenigen Wochen“ — wenden sich die Bauarbeiter dem Rügener Ring 5 und 6 zu. In diesem zweiten Bauabschnitt werden größtenteils die gleichen Arbeiten wie im ersten ausgeführt.

Dort bleiben allerdings alle fünf Etagen erhalten. „Einerseits befindet sich auf dem Dach eine Antenne mit einem langfristigen und nicht kündbaren Vertrag. Andererseits haben die Mieter in den oberen Etagen auch Ostseeblick, den wir ihnen weiter erhalten wollen“, erläutert Adelsberger.

Die Mieter werden ihre Quartiere aber künftig leichter erreichen als bisher. Pro Aufgang wird ein Außenfahrstuhl an den Block angebaut. Dafür müssen aber auch die Treppenhäuser umgestaltet werden.

Das alles soll zu großen Teilen noch in diesem Jahr geschehen. Die Restarbeiten werden dann 2014 erledigt.

Grundrisse der Wohnungen, deren Anzahl sich wegen des Abrisses von 90 auf 66 verringert, werden allerdings nicht geändert. Während der Bauarbeiten können und konnten die Mieter in Quartiere ausweichen, die ihnen die Wohnungsgesellschaft zur Verfügung gestellt hat beziehungsweise noch zur Verfügung stellt.

Neben diesem Großvorhaben kümmert sich die Wogesa in diesem Jahr um mehrere kleinere. So sollen Kellerverteilungsleitungen für Trinkwasser erneuert werden. Außerdem bekommen die obersten Geschossdecken verschiedener Gebäude eine Wärmedämmung. Zudem sollen Wege und Plätze instandgesetzt werden.

Größter Vermieter

2332 Wohnungen in Sassnitz gehören derzeit nach Angaben von Geschäftsführer Siegfried Adelsberger zum Bestand der Städtischen Wohnungsgesellschaft Sassnitz (Wogesa). Die ist der größte Wohnungsvermieter in der Hafenstadt.

Im vergangenen Jahr hat das kommunale Wohnungsunternehmen auch wieder neu gebaut. Dabei handelte es sich um ein Wohnhaus mit 15 Quartieren an der Ecke Merkelstraße/Birkenweg.

Chris-Marco Herold

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