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Feuerwehr Sassnitz: Mund auf für die Lebensrettung

Sassnitz Feuerwehr Sassnitz: Mund auf für die Lebensrettung

14 Mitglieder der Wehr ließen sich als Knochenmarkspender registrieren.

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Oberfeuerwehrmann René Barth (l.) nimmt bei Stefan Holz mit dem Wattestäbchen den für die Registrierung als Knochenmarkspender erforderlichen Abstrich auf der Wangenschleimhaut.

Quelle: Dieter Lindemann

Sassnitz. Sie eilen Menschen zu Hilfe: Ob bei einem Brand oder bei einem Verkehrsunfall — die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr Sassnitz sind zur Stelle, um Menschen zu helfen, um sie aus Notsituationen zu retten. Obendrein sind die Retter der Hafenstadt auch aktive Blutspender. Jetzt gehen sie sogar noch einen Schritt weiter: 14 Frauen und Männer der Wehr haben sich als Knochenmarkspender registrieren lassen.

Mund auf! Wehrmitglied Stefan Holz befolgt die Aufforderung seines Mitstreiters, Oberfeuerwehrmann René Barth. Der greift zum Wattestäbchen, führt es in den Mund. „Ich nehme auf der Wagenschleimhaut den erforderlichen Abstrich, der für die Registrierung als Knochenmarkspender erforderlich ist. Der Abstrich wird dann in einem Labor untersucht“, sagt er. Barth kennt sich aus, der Retter der Sassnitzer Wehr hat die Prozedur schon vor acht Jahren absolviert. Seitdem steht René Barth als einer von Hunderttausenden Freiwilligen bereits in der deutschlandweiten Spenderdatei.

Durch die Medien habe ich mitbekommen, dass ständig neue Spender gesucht werden, sagt Wehrleiter Sven Teschulat. „Als wir auch noch erfahren haben, dass ein Feuerwehrmann aus Mecklenburg-Vorpommern an Blutkrebs leidet, stand für uns fest: Wir wollen helfen“, berichtet Teschulat, dass 20 der zurzeit 42 Aktiven der Wehr bereits regelmäßig Blut spenden. Er wandte sich an die Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS), bekam die Formulare für die Registrierung zugeschickt. Jetzt hieß es „Mund auf!“ für die ersten 14 Freiwilligen. „Wir sind uns auch einig, dass jeder potentieller Stammzellenspender die 50 Euro, die für die Bestimmung seiner Gewebemerkmale benötigt werden, spendet“, sagt Sven Teschulat. Dieter Lindemann

Blutkrebs ist der Oberbegriff für bösartige Erkrankungen des Knochenmarks beziehungsweise des Blut bildenden Systems, bei denen die normale Blutbildung durch die unkontrollierte Vermehrung von bösartigen Blutzellen gestört ist. Blutkrebspatienten können die Krankheit häufig nur mithilfe einer Stammzellspende eines passenden Spenders besiegen. Im vergangenen Jahr spendeten mehr als 6300 Bundesbürger Blutstammzellen. Sie alle waren bereit, Patienten zu helfen, die zum Beispiel an Leukämie litten.

 



OZ

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Oberfeuerwehrmann René Barth (l.) nimmt mit dem Wattestäbchen bei Stefan Holz den Abstrich für die Registrierung als Knochenmarkspender.

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