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Glättauftrag für Lindenstraße erteilt

Nardevitz Glättauftrag für Lindenstraße erteilt

Marodes Kopfsteinpflaster in Nardevitz wird aber nicht mehr vor dem Winter instand gesetzt

Nardevitz. . Es kann los gehen: In Nardevitz sollen Straßenbauer das marode Pflaster in der Lindenstraße instandsetzen. „Dafür haben wir im Auftrag der Gemeinde den Auftrag ausgelöst“, informierte Thomas Ulrich, Bauamtsleiter im Amt Nord-Rügen, die Lohmer Kommunalpolitiker in jüngster Sitzung. Doch: Der Auftrag, der eigentlich sofort umgesetzt werden soll, kommt sprichwörtlich fünf vor 12. „Vor dem Winter werden wir mit den Bauarbeiten nicht mehr anfangen können. Das Risiko ist zu groß“, sagt Sandro Wenzel, Geschäftsführer des Sagarder Unternehmens SAW, das den Zuschlag erhalten hat.

„Wir werden die Lindenstraße nach historischem Vorbild wieder in einen vernünftigen Zustand versetzen“, beschreibt Sandro Wenzel den Auftrag. Bis zu dem war es allerdings ein langer Weg. Jahrelang haben die Lohmer Gemeindevertreter und Nardevitzer über die Notwendigkeit und den Umfang des Ausbaus der Lindenstraße gestritten. Die gehört wie auch die Ortsdurchfahrt inselweit zu den wenigen Fahrbahnen, die noch mit historischem Kopfsteinpflaster belegt sind. Doch am Belag in der Lindenstraße haben neben dem Zahn der Zeit schwere Fahrzeuge zum Beispiel aus der Landwirtschaft deutliche Spuren hinterlassen. Das Pflaster weist zur Mitte hin eine starke Wölbung auf. Die Kommunalpolitik favorisierte zunächst einen kompletten Straßenausbau, der den Austausch des alten Pflasters gegen Betonspuren vorsah und wofür an der schmalen Straße neun der 26 Lindenbäume hätten gefällt werden müssen. Dagegen protestierten Nardevitzer. Aus Kostengründen – von kalkulierten 83000 Euro hätte etwa ein halbes Dutzend Anlieger sich mit rund der Hälfte dieses Betrages an der Finanzierung beteiligen müssen – stoppten die Gemeindevertreter schließlich diese Pläne (die OZ berichtete).

Nicht mal halb soviel soll die Instandsetzung kosten. Vor der Auftragserteilung habe das Amt noch einmal genau prüfen lassen müssen, ob die Lindenstraße unter Denkmalschutz steht, so Thomas Ulrich.

„Sie hat diesen Schutzstatus nicht.“ Das habe die Denkmalpflegebehörde des Landkreises dem Amt aber erst im Oktober mitgeteilt.

„Wir werden nicht nur das alte Pflaster aufnehmen und neu verlegen, sondern die Fahrbahnränder auch in Beton fassen und zuvor eine neue Regenentwässerung bauen“, erläutert Sandro Wenzel den Auftragsumfang, der eigentlich bis zum 16. Dezember bereits abgerechnet werden sollte. Das sei nicht zu schaffen und das Risiko zu groß, von einem Wintereinbruch überrascht zu werden, so Wenzel. „Die Straße kann nicht als offene Baustelle überwintern. Deshalb fangen wir erst 2017 an, so wie es die Witterung zulässt.“

Udo Burwitz

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