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Glowe: Retter beziehen neue Strandwache

Glowe Glowe: Retter beziehen neue Strandwache

Neuanschaffung für die Strandrettung gestern in Betrieb genommen

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Retter Dirk Junghans hat von der Plattform oben auf dem Dach der neuen Wache den Badebetrieb bestens im Blick.

Glowe. Die Fahne der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft flattert in gut sieben Metern Höhe an einem Mast über der Düne am Glower Strand. Das gibt Badelustigen ein sicheres Gefühl. Am Glower Strand wurde gestern die Wachsaison 2016 eröffnet. Mit einer Premiere: Die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer konnten eine neue Strandrettungswache in Betrieb nehmen. Dirk Junghans, Thomas Kister und Benjamin Wittke übernahmen den ersten Wachdienst im neuen Domizil.

OZ-Bild

Neuanschaffung für die Strandrettung gestern in Betrieb genommen

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„Die Arbeitsbedingungen verbessern sich für uns um 1000 Prozent“, freute sich Dirk Junghans, als er gestern punkt 10 Uhr die Meldung absetzt: Wache besetzt! „Die alte Wache war nur ein kleines Kabuff“, beschreibt er Benjamin Wittke, wie es vorher war, als beide im Wachzimmer mit verglaster Front eine Treppe hochsteigen und eine Aussichtsplattform oben auf dem Dach betreten. „Hier hast du alles bestens im Blick“, schwärmt Dirk Junghans und berichtet Wittke: „Die alte Wache hatte zwar auch so eine Plattform. Die durfte aus Sicherheitsgründen aber schon nicht mehr betreten werden und war gesperrt.“

Während Dirk Junghans zu den „alten Hasen“ der Strandwächter in Glowe zählt – der als Rettungssanitäter arbeitende Jenaer tritt bereits seine zehnte Wachsaison in Glowe an, wofür er seinen Urlaub opfert – ist Benjamin Wittke ein „Neuling“. Zumindest bei der Strandrettung in Glowe. Der 18-Jährige aus Waren an der Müritz hat gerade das Abitur abgelegt. Während Mitschüler zum Ende der Schulzeit eine große Abi-Abschlussfahrt unternehmen, steht er als Retter im Ehrenamt am Strand in dem Erholungsort auf Jasmund auf Wacht. Zu Hause, an der Müritz sei er als Rettungsschwimmer schon im Einsatz gewesen, so Wittke. „Glowe kenne ich aber auch schon und habe von der Einsatzmöglichkeit und den guten Bedingungen hier gehört.“

„Die Ehrenamtler gehen dahin, wo sie solche guten Bedingungen vorfinden“, erwidert Bürgermeister Thomas Mielke. „Auch deshalb, aber vor allem für die Sicherheit am Strand, haben wir in die neue Wache investiert.“ Für rund 60000 Euro hat die Gemeinde die neue Rettungswache erworben. Wie der Vorgänger ist es eine mobile Wache. Der Unterschied: Das neue Modell ist wesentlich größer. Im Gegensatz zur alten Wache, die ausrangiert wurde, verfügt sie nicht nur über einen Wachraum, sondern auch noch über einen Sanitäts- und Aufenthaltsraum sowie die begehbare Aussichtsplattform. „Wir konnten uns die neue Wache leisten, weil das Tourismusgeschäft im vergangenen Jahr gut gelaufen ist. Wir haben mehr Kurtaxe eingenommen als geplant“, zieht Thomas Mielke für die Kommune, die anerkannter, staatlicher Erholungsort ist, eine positive Bilanz. Vom Überschuss bei den Einnahmen der Kurabgabe sei die neue Wache gekauft worden, sagt er.

Eine 23 konnte Rettungsschwimmer Thomas Kister aus Weißenfels (Sachsen-Anhalt) gestern kurz nach 10 Uhr und vorgenommener Messung für die Lufttemperatur notieren. Die Ostsee lud mit 19 Grad zum Baden ein. Allerdings musste das Wächtertrio eine Arbeitsteilung vornehmen. Neben der Strandüberwachung standen Montagearbeiten auf dem Programm. „Der Hersteller der Wache hat zur Einweihung noch eine kleine Küche mit Kühlschrank und Mikrowelle gesponsert“, freute sich Dirk Junghans und griff zum Schraubenzieher für den Aufbau der zur Küche gehörenden Schränke.

Wasserwacht im Einsatz

3 bis 4 Rettungsschwimmer übernehmen seit gestern täglich die Wache am Glower Strand. Die neue Rettungswache ist bis zum 3. September Tag für Tag von 10 bis 18 Uhr besetzt. Für die Strandrettung in Glowe zeichnet seit 2005 die Wasserwacht des DRK auf der Insel verantwortlich.

60000 Euro hat die Gemeinde laut Bürgermeister Thomas Mielke in die neue Strandrettungswache investiert.

Udo Burwitz

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