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Glowe schickt Hobbyfotografen auf die Spur des Badetourismus

Glowe Glowe schickt Hobbyfotografen auf die Spur des Badetourismus

Tourismusverein der Kommune startet Fotowettbewerb 2017

Glowe. Ab an den Strand! Die Devise setzten Gäste auf die Tagesordnung, die die schönste Zeit des Jahres in Glowe verbringen. Das Motto gibt der Tourismusverein der Gemeinde in diesem Jahr auch für Hobbyfotografen aus. „Im übertragenen Sinn“, sagt Vereinsmitglied Uwe Lange, der zudem zu den aktiven Ortschronisten gehört. „Diesmal geht es nicht unbedingt um aktuelle Aufnahmen, sondern auch um historische Schnappschüsse“, umschreibt er den Fotowettbewerb 2017, den der Glower Tourismusverein jetzt gestartet hat. Das Motto lautet „Urlaubserinnerungen zwischen 1930 und heute“.

 

OZ-Bild

Chronist Uwe Lange stöbert im Glower Archiv in alten Aufnahmen, die die Entwicklung des Badetourismus in seinem Heimatort dokumentieren. „Um solche Aufnahmen, mit denen sich persönliche Erinnerungen verknüpften, geht es bei unserem neuen Fotowettbewerb“, sagt er.

Quelle: Foto: Udo Burwitz

„Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, kommentiert Uwe Lange die Themenwahl für den diesjährigen Wettbewerb. Er markiert in Glowe bereits die 15. Auflage, in gewisser Weise aber auch Neuland. Denn zum ersten Mal geht es nicht nur um aktuelle Schnappschüsse zu einem bestimmten Thema, sondern auch um Aufnahmen vom Sonnenbad, Baden, einer Kutschfahrt oder einem anderen Urlaubserlebnis, das vor Jahrzehnten womöglich noch mit einer alten Plattenkamera festgehalten wurde. „Wind war gestern“, erinnert Uwe Lange an das Wettbewerbsmotto 2016. „Auch der Strand aus allen möglichen Perspektiven, die Vogelwelt oder die Botanik wurden bei vorangegangenen Wettbewerben schon abgelichtet. Wir wollten mal was Neues.“ Mit der Auswahl des Wettbewerbsthemas für 2017, die die Kulturgruppe des Tourismusvereins einmütig getroffen habe, werde Neuland betreten, räumt Uwe Lange ein und macht keinen Hehl daraus, dass er als Heimatforscher mit Leib und Seele auf das Ergebnis gespannt sei wie der sprichwörtliche Flitzbogen.

„Wer erinnert sich heute noch daran, dass zum Badevergnügen in Glowe zu DDR-Zeiten sogar große Wasserrutschen gehörten, die der ehemalige Chemiebetrieb Buna, der hier ein großes Ferienlager hatte, jede Saison aufgebaut hat“, sagt Uwe Lange. Auch das sei ein Mosaikstein, der zur Entwicklung Glowes vom Fischerdorf zum Bade- und Erholungsort gehört. Genau darum gehe es beim Fotowettbewerb 2017.

Womöglich schlummern in Alben von Glowe-Gästen zum Beispiel Fotos vom Rutschvergnügen, mutmaßt er. Diese Schätze sollen innerhalb des Wettbewerbs gehoben werden. „Der wird damit zugleich auch ein sehr persönlicher. Denn mit den Fotos sind Urlaubserinnerungen verbunden, die wir gern erfahren und festhalten möchten.“

Dabei hat der passionierte Ortschronist und Heimatforscher schon Verwendungsmöglichkeiten im Hinterkopf. „Solche Fotos könnten zum Beispiel im historischen Kalender erscheinen, den unser Tourismusverein bereits das dritte Jahr in Folge für Glowe herausgegeben hat“, gibt Uwe Lange im Namen des Vereins das Startsignal an Einheimische und Glowe-Urlauber zum Stöbern in Alben und Familienchroniken.

Glowe in Farbe und in Schwarz-Weiß

9 Jahrzehnte sind es fast, die im Focus des vom Tourismusverein Glowe initiierten Fotowettbewerbs 2017 stehen. Deshalb werden diesmal auch nicht nur bunte, sondern auch Fotos in Schwarz-Weiß zum Thema „Urlaubserinnerungen zwischen 1930 und heute“ gesucht. Maximal drei Fotografien können Teilnehmer an den Tourismusverein Glowe schicken.

Einsendeschluss ist der 30. Oktober. Die besten Aufnahmen werden prämiert.Nähere Informationen im Internet: www.glowe.de

Udo Burwitz

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