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Glowe will Kraxelei zum Strand beenden

Glowe Glowe will Kraxelei zum Strand beenden

Gemeinde holt Angebote zur Instandsetzung von vier Strandabgängen ein und beantragt dafür Förderung

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Abendspaziergang am Glower Strand: Spaziergänger laufen an einem Steilhang entlang. In den hat das Hochwasser zu Jahresbeginn die schützende Düne verwandelt und unweit der Ostseeperle sogar Teile der Steinpackung freigelegt.

Quelle: Foto: Udo Burwitz

Glowe. „Werde ich zu Ostern die ersten Sonnenkiepen aufstellen können?“, fragt Dieter Thomas. Der Gewerbetreibende ist einer der großen Strandkorbvermieter im Erholungsort Glowe und hat die Saison schon im Visier. Aktuell würde der Transport der Kiepen ans Ufer der Ostsee für ihn ein Kraftakt werden, denn Wochen nach dem Hochwasser zu Jahresbeginn sind die Schäden, die es verursacht hat, noch deutlich sichtbar. Die schützende Düne am Strand gleicht einem Steilhang. Wer in Glowe an den Strand will, mutiert gegenwärtig zum Bergsteiger. „Noch“, sagt Thomas Mielke. „Wir werden aber dafür sorgen, dass zur Saison die Devise Treppen- statt Bergsteigen gilt“, kündigt d Bürgermeister die Instandsetzung von vier Strandabgängen an. Das Vorhaben haben die Gemeindevertreter in jüngster Sitzung auf den Weg gebracht.

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Gemeinde holt Angebote zur Instandsetzung von vier Strandabgängen ein und beantragt dafür Förderung

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„Wir kümmern uns um die Strandaufgänge, das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt um die Düne“, teilte Thomas Mielke nach den Verantwortungsbereichen die Arbeit in der Sitzung auf. Das StaLU Vorpommern habe die Reparatur der Hochwasserschutzanlage schon ausgeschrieben, teilte er mit. „Die Düne soll wieder aufgeböscht und neuer Strandhafer angepflanzt werden.“ Die Gemeinde werde dafür sorgen, dass Insulaner und Glowe-Gäste über die Düne wieder vernünftig an den Strand kommen. Problematisch sei dies vor allem an den ersten vier Strandabgängen vom Kurplatz entlang der Promenade. Für die Instandsetzung habe sich die Gemeinde schon Angebote eingeholt. „Der erste Abgang am Kurplatz und der dritte in Richtung Hafen sollen behindertengerecht erneuert werden. Für den Abgang auf Höhe der Ostseeperle und den vierten sind Treppen vorgesehen“, erläuterte er. Alle Bauwerke sollen so konstruiert werden, dass sie nach der Saison in zwei Teile demontiert und in ein Winterlager abtransportiert werden können. „Damit schaffen wir nicht nur eine vernünftige, sondern auch eine Lösung, die lange bestand haben wird“, ist Mielke sicher.

Diese Lösung werde rund 50000 Euro kosten, rechnete er den Gemeindevertretern vor. Umsetzen will sie die Kommune mit finanzieller Unterstützung durch das Land, das nach dem Hochwasser einen Millionen-Fonds zur Soforthilfe aufgelegt hat. Die Glower hoffen, dass mit Geld aus diesem Topf 90 Prozent der Kosten gedeckt werden. Dafür haben die Gemeindevertreter in ihrer Sitzung diese Woche einmütig einen entsprechenden Förderantrag verabschiedet.

So ein Antrag sei mit Auflagen verbunden, befürchtet Thomas Mielke, dass seine Bearbeitung dauern könne. Doch die Saison steht vor der Tür. „Deshalb wollen wir auch gleich einen vorzeitigen Investitionsbeginn beantragen“, kündigte er an. Heißt im Klartext: Die Kommune löst den Auftrag schnellstmöglich aus, geht finanziell in Vorleistung und bezahlt erst einmal aus eigener Tasche. Wird der Förderantrag genehmigt, würde sie das vorgesteckte Geld zurückbekommen. „Ist möglich. Wir haben im vergangenen Jahr mehr Einnahmen bei der Kurabgabe erzielt, als erwartet“, so der Bürgermeister, dessen Vorschlag die Gemeindevertreter folgten. Er wird sofort umgesetzt. „Diesen Antrag haben wir sofort gestellt“, teilte Mielke gestern auf OZ-Nachfrage mit.

Udo Burwitz

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