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Hans-Peter kümmert sich liebevoll um seine sechs Küken

Dubnitz Hans-Peter kümmert sich liebevoll um seine sechs Küken

Der Nachwuchs bei den Nandus in Dubnitz gedeiht prächtig.

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Der Nandu-Hahn Hans-Peter und seine Küken: Kommt jemand ihm und dem Nachwuchs zu nahe, faucht er böse und schnappt mit seinem kräftigen Schnabel zu. Fotos (2): Dieter Lindemann

Dubnitz. Nachdem der Nandu-Hahn Hans-Jürgen vor etwa zwei Monaten aus seinem Freigehege der Familie Gläsmann in Dubnitz verschwunden war, nutzte sein Rivale Hans-Peter die Gunst der Stunde und baute mit den drei Hennen ein Nest in einer geschützten Ecke im Gehege, das er mit seinen Federn auspolsterte. Bald darauf legte die erste Henne ein Ei. Der Hahn rollte es mit dem Schnabel zu sich ins Nest. Als nach zwei Wochen das achte Ei im Nest war, fing er intensiv an zu brüten. Nach zweiundvierzig Tagen schlüpften sechs Küken. Ein Ei war vermutlich unbefruchtet, ein anderes hatte ein Marder stibitzt.

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Sieghard Gläsmann.

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Der Hahn verließ vor wenigen Tagen das Nest und spazierte stolz aufgerichtet durchs Gehege. Die Winzlinge waren bereits recht munter und stolperten mehr als dass sie ihrem Papa hinterherliefen. Sie zupften zartes Gras und die Insekten waren vor ihnen nicht sicher. Abends kommen sie in den Stall. Dort setzt sich das Männchen hin und die Küken kuscheln sich unter seine Federn. Um das Wohl des Nachwuchses ist der Nandu-Vater sehr besorgt. „Heute Morgen wollte ich sie aus den Stall locken, damit sie im Freien sind, aber der Hahn macht keine Anstalten. Erst gegen 11 Uhr verließ er mit seinen Küken gemütlich den Stall. Er weiß wohl, dass seine Jungen sehr empfindlich gegen Morgentau und Regen sind“, meint der Sieghard Gläsmann anerkennend. Wer dem treusorgenden Hahn und dessen Küken zu nahe kommt, wird angefaucht und wenn das nicht hilft, kommt der kräftige Schnabel zum Einsatz. Beim Opfer gibt das wenigstens blaue Flecke, wie der Dubnitzer schon desöfteren erfahren durfte.

„Eigentlich wollten wir gar keine Nandu-Zucht“, sagt er. Die in Südamerika beheimateten Vögel sollten auf dem Grundstück der Familie nur die Aufgabe eines Rasenmähers übernehmen. Doch die Familie hat die Tiere lieb gewonnen. Und auch andere scheinen sich für Nandus zu begeistern. Für die Jungtiere haben sich schon Abnehmer gefunden.

 

Dieter Lindemann

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