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Rügen Kran-Gigant in Mukran aufgebaut
Vorpommern Rügen Kran-Gigant in Mukran aufgebaut
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00:00 29.03.2014

Ist das ein Blickfang: Im Fährhafen Sassnitz zieht ein „Finger“ aus Stahl die Blicke auf sich. Dabei handelt es sich um den Gittermast eines mobilen Krans, der vor der neuen Multifunktionshalle aufgebaut ist, in der die Berliner Euros GmbH Prototypen für Windkraft-Rotorblätter produziert. Der Kran avanciert zum neuen Wahrzeichen des Fährhafens. Weit mehr als 100 Meter ragt der Ausleger in den Himmel. Der Gittermast aus Stahl schlägt den Fährterminal um Längen und überragt alles in Rügens Tiefseehafen. Selbst von der B 96 aus ist der stählerne „Finger“

auf der Fahrt von Lietzow nach Sagard gut auszumachen.

Mit dem Spezialkran soll spezielle Technik für die Offshore-Windkraftanlagen erprobt werden, sagt Hafenkapitän Gerhard Quaas. Besagte Spezialtechnik hängt bereits am Kranhaken — eine riesige Traverse. Nach OZ-Informationen soll diese Spezial-Vorrichtung, mit der die in Mukran hergestellten Rotorblätter bei der Montage angehoben und in Position gebracht werden können, direkt an der Produktionsstätte im Fährhafen getestet werden. Immerhin sind es keine Nullachtfünfzehn-Windkraftflügel, sondern Prototypen, die auf Rügen gefertigt werden. Ein Rotorblatt misst immerhin mehr als 80 Meter in der Länge und ist 32,5 Tonnen schwer. Der Hersteller, die Euros GmbH, will diese Tests weder bestätigen noch verneinen. Zurzeit könnten dazu keine Informationen gegeben werden, heißt es auf Nachfrage.

Die Firma Euros hat Anfang des vergangenen Jahres die Produktion von zehn Prototypen dieser gigantischen Windkraft-Rotorblätter in der neu gebauten Halle im Mukraner Fährhafen aufgenommen. Drei von den Windradflügeln sollen an einer Anlage vor der schottischen Küste getestet werden, weitere sechs sind für Japan bestimmt. Sie sollen im Reich der aufgehenden Sonne an zwei Anlagen im Meer vor Fukushima installiert werden, wo der Atomreaktor brannte. Fertiggestellte Flügel liegen bereits vor der Halle in Mukran. ub



OZ

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Dat in dit letzte, dit südlichste lütte Dörp upt „Söte Länneken“, gegen de Lüd, de dor to Hus sünd, de „Süder“, eeniges in de Gäng‘ wier, dit is sogor bit nah mi hier in Putbus drungen.

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