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Künftig 145 Parkplätze für Stubnitz-Besucher

Sassnitz Künftig 145 Parkplätze für Stubnitz-Besucher

Der Pachtvertrag für die Stellflächen am Wedding endet. Das Amt will die „Eingänge“ zum Nationalpark Jasmund neu gestalten.

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Pächter Jürgen Thurow

Quelle: RROGGELIN

Sassnitz. Die Saison hat noch gar nicht begonnen, da denkt man in Sassnitz schon an ihr Ende. Jürgen Thurow hat eine Fläche am Wedding gepachtet und betreibt dort am Rande des Nationalparks seit Jahren einen Parkplatz. Allerdings nur noch bis zum Ende des Sommers. Dann will er sich nach Informationen des Nationalparkamtes offenbar zur Ruhe setzen. Der Parkplatz wird für immer geschlossen. Dafür soll an anderer Stelle ein neuer eröffnet werden: Die Stadt will an der Bergstraße etwa 145 Stellplätze schaffen. Ein Grobkonzept dafür liegt vor. „Jetzt werden wir die Planungen anschieben“, kündigte Bürgermeister Dieter Holtz (Linke) auf der vergangenen Stadtvertretersitzung an.

Der neue Parkplatz soll sich der Topografie des Geländes nahe der früheren Oberschule I anpassen und dabei über drei verschiedene Gelände-Ebenen erstrecken. Die Zufahrt wird vermutlich über die bestehende Zuwegung zum einstigen Schulgrundstück erfolgen. Vorgesehen ist auch eine Anbindung an den zum Tierpark führenden Steinbachweg. Ob dort eine Ein- oder Ausfahrt für die Autos oder nur ein Bürgersteig für die Fußgänger geschaffen wird, soll während der Planung untersucht werden. Bürgermeister Holtz will möglichst zügig eine Finanzierungsmöglichkeit finden und das Vorhaben umsetzen. In unmittelbarer Nachbarschaft, dort, wo jetzt noch die Schule steht, sollen Mehrfamilienhäuser gebaut werden. Der Abriss des Schulhauses soll in den nächsten Tagen beginnen. Es würde sich laut Holtz anbieten, beide Vorhaben — den städtischen Parkplatz und die private Wohnanlage — möglichst zeitgleich umzusetzen. Dadurch könnten die Beeinträchtigungen so gering wie möglich gehalten werden.

Parallel zur Stadt arbeitet auch das Nationalparkamt an einem Konzept. Wie kann die neue Parkfläche am besten mit den Wegen im Nationalpark verbunden werden? Darüber machen sich der Leiter der Jasmunder Außenstelle des Nationalparkamtes, Dr. Ingolf Stodian, und seine Kollegen momentan Gedanken. Der Schnee, der noch immer in der Stubnitz liegt, bremst sie momentan ein wenig aus, wenn es um Vor-Ort-Termine geht. Sobald der getaut ist, wollen sich die Amtsmitarbeiter genau ansehen, wo man am sinnvollsten welche Wege anlegen kann. Für Stodian ist klar: Zu weiten Umwegen lässt sich kaum ein Wanderer motivieren. Deshalb wird es voraussichtlich auf der Ostseite des Tierparks eine neue Verbindung zwischen der Stadt und der Stubnitz geben. „Das werden wir dann auch ausschildern.“

Und was wird dann mit der Fläche am Wedding, auf der jetzt noch bis zu 36 Autos stehen können? „Die bleibt frei“, sagt Ingolf Stodian. An dieser Stelle soll einer der offiziellen „Eingänge“ zum Nationalpark Jasmund entstehen. Er soll, wie alle anderen wichtigen Zugänge, völlig neu gestaltet werden. An Entwürfen dazu wird gerade gearbeitet. Der „Prototyp“ wird vermutlich am Parkplatz mit dem spröden Namen „Tierpark am Nationalpark“ (ehemals schlicht und einfach „Kreidefelsen“ genannt) aufgebaut. Der Info-Container wird vom Wedding-Parkplatz verschwinden. Die Nationalparkamtsmitarbeiter, die diesen Punkt abwechselnd betreuten, werden künftig das Naturerbezentrum „Waldhalle“ als Anlaufpunkt nutzen. Unter anderem mit Fahrradständern und Bänken wird der Zugang zum Wald vom Wedding aus neu gestaltet. Vielleicht auch mit zwei Stellplätzen — allerdings nur für Gehbehinderte, schränkt Stodian ein. „Darüber wollen wir aber erst noch mit der Stadt reden und deren Meinung abwarten.“

Jetzt

werden wir

die Planungen anschieben.“Bürgermeister

Dieter Holtz (Linke)

Maik Trettin

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Sassnitz

Für etwa 145 Autos sollen neue Stellflächen in Sassnitz entstehen. Der bisherigen Parkplatz für Besucher des Nationalparks im Buchenwald wird gesperrt

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