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Mit 517 „Pferdestärken“ über das Feld

Güttin Mit 517 „Pferdestärken“ über das Feld

Landwirten auf Rügen den größten Standard-Traktor der Welt vorgestellt

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Rügener Landwirte verfolgen den Testlauf des größten Standard-Traktors der Welt auf einem Feld bei Güttin.

Quelle: Alexander Schulz

Güttin. „Das ist schon ein Traum“, schwärmt Rüdiger Wessel. Der Landwirt steht auf einem Feld der Hessing Stiftung nahe Güttin. Der „Traum“ zieht an dem Landwirt aus Putbus auf dem Acker vorbei – ein Traktor mit einem Tiefengrubber bearbeitet den Boden. Und der schafft in einem Zug eine beachtliche Fläche. Das Arbeitsgerät, das die Zugmaschine hinter sich her zieht, misst in der Breite stattliche acht Meter. „Ist ja auch kein gewöhnlicher Traktor“, sagt Alexander Schulz, Werkstattleiter der Raiffeisen Technik Nord-Ost GmbH in der Filiale Teschenhagen. Er kennt die Typenbezeichnung der Zugmaschine natürlich aus dem Effeff – ein Fendt X 1050 Vario. „Das ist der bislang größte Standard-Traktor der Welt.“ Der zog – erstmals auf Rügen – bei Güttin seine Runden. Zusammen mit dem Traktorenhersteller präsentierte die Teschenhagener Filiale der Raiffeisen Technik Landwirten der Insel das neue „Zugpferd“ auf vier Rädern.

Smartphones werden gezückt. Schnell ein paar Fotos – der Testlauf des Giganten muss natürlich dokumentiert werden. 30 Rügener Landwirte sind der Einladung zur Vorführung gefolgt, um das größte Flaggschiff der AGCO/Fendt, traditionsreicher Traktorenhersteller mit Sitz in Markoberdorf im Allgäu, live zu erleben. „Der X 1050 ist genau für diese Flächenstruktur, wie wir sie hier auf Rügen vorfinden, konzipiert worden. Arbeitsbreiten von über 10 Metern sind an dieser Maschine keine Seltenheit", sagt Thomas Stieglitz, Verkaufsingenieur des Herstellers. Das Modell, das in Güttin seine Bahnen zieht, ein „1050 Vario“ hat 517 „Pferdestärken“ unter der Haube. Wer sich neben ein Hinterrad stellt, kann nicht einmal darüber hinweg schauen. Es misst mit Reifen 2,35 Meter. Die Vorderräder sind kleiner. Das ist typisch für einen so genannten Standard-Traktor. Im Gegensatz dazu ist ein System-Traktor mit vier gleichgroßen Rädern ausgestattet.

„Ein Quantensprung in der Technikentwicklung“, lobt Rüdiger Wessel die Leistung der Techniker und Ingenieure, die den Traktor entwickelt haben. Der bleibe für ihn trotz aller Begeisterung ein „Traum“. Solche Giganten seien nur für Betriebe effizient, die auch große Flächen bewirtschaften, begründet der Putbuser Landwirt. „Mit 500 Hektar ist unser Betrieb zu klein dafür.“

Udo Burwitz

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