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Die Stadt Sassnitz präsentiert ihre Sanierungserfolge im Stadthafen jetzt im Internet

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Mit Licht in Szene gesetzt – die auch als „Balkon am Meer“ getitelte Fußgängerbrücke, die von der Stadt in den Hafen führt. Das Bauwerk gehört zu den Vorzeigeprojekten der im Sanierungsgebiet Stadthafen in Sassnitz bereits umgesetzten Maßnahmen.

Quelle: Andreas Meyer

Sassnitz Rügens Hafenstadt macht mobil für ihre millionenschweren Investitionen im Stadthafen. Die Kommune hat zusammen mit ihrem treuhänderischen Sanierungsträger, der BIG-Städtebau Stralsund, anlässlich des bundesweit zu Wochenbeginn veranstalteten Tages der Städtebauförderung eine neue Internetpräsentation freigeschaltet. Die Website www.sanierung-stadthafen-sassnitz.de, die auch mit mobilen Geräten abrufbar ist, gibt einen umfassenden Überblick über bereits umgesetzte, laufende und geplante Projekte im Sanierungsgebiet Stadthafen. Besucher können somit ab sofort eine mobile Sanierungstour durch den maritimen Anleger von Rügens Hafenstadt starten. Die OZ sprach mit Carsten Schwarzlose, Abteilungsleiter der BIG Städtebau, die im Auftrag der Kommune den Hut für dieses Sanierungsgebiet auf hat.

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Millionenschwere Investitionen

2003 beschlossen die Sassnitzer Stadtvertreter in ihrer Sitzung am 7. Juli die Satzung für das Sanierungsgebiet Stadthafen, das rund 72 Hektar groß ist.

20 Millionen Euro sind es etwa, die bislang im Sanierungsgebiet Stadthafen investiert wurden.

• www.sanierung-stadthafen-sassnitz.de

Zu Jahresbeginn haben Stadt und BIG mit der Herausgabe des neuen Buches ’Lebens(t)räume mit Meerblick’ aus Anlass 25 Jahre Stadtsanierung in Sassnitz überrascht. Wer hatte die Idee, damit jetzt weltweit an die Öffentlichkeit zu gehen und die Internetpräsentation für das Sanierungsgebiet Stadthafen zu erarbeiten?

Carsten Schwarzlose: Die Idee stammt von den Sassnitzer Stadtvertretern, die offensichtlich mit der Zeit gehen. Sie haben immer wieder darauf hingewiesen, dass es im Zeitalter der neuen Medien doch zeitgemäß sei, Einwohner und Gäste im Internet über das für die Stadtentwicklung so wichtige Sanierungsgebiet Stadthafen zu informieren und sie auf dem Laufenden zu halten. Diese Anregung haben wir gern aufgegriffen, schließlich vereinfacht die Internetpräsentation auch unsere Arbeit.

Inwiefern?

Schwarzlose: Die gestartete Website gibt nicht nur einen Überblick über jene Projekte, die seit der Aufnahme des Sanierungsgebietes Stadthafen in das Programm der Städtebauförderung im Jahr 2003 bis heute bereits umgesetzt wurden. Es werden auch laufende und in Planung befindliche Vorhaben umfassend vorgestellt. Dazu gibt es sogar eine interaktive Projektkarte. Mit dieser Internetpräsentation können sich Sassnitzer und Gäste sozusagen auf einen virtuellen Rundgang durch das Sanierungsgebiet begeben. Die neue Website erleichtert uns zum Beispiel die Öffentlichkeitsarbeit und ist hilfreich bei der Bürgerbeteiligung an neuen Maßnahmen. Über die kann sich nämlich jeder im Netz informieren.

Können Sie aus dem Stegreif sagen, wie viel Geld seit 2003 im Sanierungsgebiet Stadthafen bis heute bereits investiert wurde?

Schwarzlose: Auf den Cent genau habe ich das nicht im Kopf. Da müsste ich im Computer nachschauen. Summasummarum sind es etwa 20 Millionen Euro. Eine beachtliche Investitionssumme.

Mit dem Geld ist aber auch Beachtliches entstanden. Die imposante Fußgängerbrücke von der Stadt in den Hafen zählt dazu. Die Zufahrten und die Straße durch den maritimen Anleger sind saniert, ein neues Parkhaus ist fertiggestellt. Gibt es ein Projekt, auf das Sie besonders stolz sind?

Schwarzlose: (mit Falten des Nachdenkens auf der Stirn) Da kann und will ich mich nicht festnageln lassen. Die auch als ’Balkon am Meer’ bezeichnete und 2007 fertiggestellte Fußgängerbrücke – 2010 mit dem Deutschen Brückenpreis ausgezeichnet – beeindruckt mich immer wieder. So einen Preis gibt es ja auch nicht alle Tage. Die Serpentine der Hafenstraße finde ich jetzt, wo auch die Hänge wieder grün sind, ebenso gelungen. Sie hat so eine ausladende Ästhetik, bietet dem Ankommenden einen wundervollen Blick auf den Hafen. Beide Beispiele stehen dafür, dass es innerhalb des Sanierungsprogramms nicht nur darum geht, Infrastruktur zu schaffen, sondern Stadträume, die erlebbar sind und zum Erlebnis werden.

Kurzer Blick in die Zukunft: Was sind die nächsten Vorhaben?

Schwarzlose: Wir wollen in diesem Jahr die Sanierung der fußläufigen Verbindung zwischen Hafen und Oberstadt, die Treppe am Hang zwischen Stadthafen und Stiftstraße, in Angriff nehmen. Auf dem Schirm haben wir außerdem die ehemalige Hafenbahntrasse, aus der die einzige barrierefreie Zuwegung zum Stadthafen werden soll. Dort soll ein Rad- und Fußgängerweg geschaffen werden. Das Problem:

Das Areal gehört noch der Bahn und die Ankaufsverhandlungen sind etwas ins Stocken geraten. Sollte es zu Verzögerungen kommen, könnten wir den vorgesehenen Bau einer öffentliche Toilette in den Werkstatträumen des ehemaligen Fähranlegers, dem Glasbahnhof, kurzfristig vorziehen.

Interview von Udo Burwitz

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