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Pilzbefall an der Rathaus-Veranda

Sassnitz Pilzbefall an der Rathaus-Veranda

Reparaturarbeiten im Sassnitzer Standesamt nach der Saison vorgesehen

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Blick auf die Veranda an der Rückseite des Sassnitzer Rathauses. An der Holzkonstruktion der gläsernen Verandafront wurde Pilzbefall festgestellt. Tragende Hölzer müssen ausgetauscht werden.

Quelle: Foto: Udo Burwitz

Sassnitz. Der Maler hat gerade dafür gesorgt, dass der Trausaal im Sassnitzer Rathaus in neuem Glanz erstrahlt. Ihm werden in diesem Jahr weitere Handwerker folgen. Gezwungenermaßen. Die müssen nicht im Trausaal, sondern in der dazugehörenden Veranda aktiv werden. „Wegen Pilzbefall“, begründet Bauamtsleiterin Claudia Klemens. „An der Holzkonstruktion der Veranda müssen tragende Hölzer erneuert werden.“

Millionen-Investition

2,5 Millionen Euro sind in die komplexe Sanierung des Sassnitzer Rathauses investiert worden. Die Maßnahme wurde innerhalb des Stadtsanierungsprogramms in den Jahren 2002/03 umgesetzt. Zurzeit und als Letztes wird der Ostflügel saniert. Die Arbeiten sollen in diesem Jahr abgeschlossen werden.

In Sassnitz können sich Heiratswillige das Ja-Wort nicht nur im faszinierenden Ambiente des vor mehr als 100 Jahren als Warmbad und Gemeindehaus erbauten Rathauses geben. Rügens Hafenstadt kann Heiratswilligen auch eine Eheschließung mit traumhaftem Ausblick offerieren. Den gibt es nach dem Ja-Wort in der Veranda. Das steht bei immer mehr Paaren hoch im Kurs. Die Zahl der Eheschließungen ist mit 118 im vergangenen Jahr gestiegen. davon sagten allein 75 Paare Ja im Rathaus-Ambiente mit traumhaftem Ausblick (die OZ berichtete). „Durch die Schäden an der Veranda müssen wir allerdings in diesem Jahr eine Zwangspause bei den Eheschließungen einlegen“, kündigt Claudia Klemens an. Die Holzkonstruktion der Veranda des Trausaals, der einst Ratssaal war, sei von Experten unter die Lupe genommen worden. Sie stellten den Pilzbefall an tragenden Hölzern fest. „Die müssen ausgetauscht werden.“

Die notwendige Reparatur ist mit dem von den Stadtvertretern in jüngster Sitzung verabschiedeten Nachtragshaushalt für 2017 schon beschlossene Sache. 35000 Euro sind im Etat für die Instandsetzungsarbeiten vorgesehen. Es ist nicht die erste, für dieses Jahr geplante Investition im Trausaal. Weitere 9800 Euro haben die Stadtvertreter bereits für die Anschaffung von neuem Mobiliar freigegeben. Dabei sollen unter anderem die extravaganten Stühle mit drei Beinen, auf denen Hochzeitsgesellschaften bislang Platz nehmen mussten, gegen Sitzmöbel mit vier Beinen ausgetauscht werden (die OZ berichtete).

„Der Trausaal erstrahlt bereits wieder in hellem Gelbton“, kann Standesbeamtin Angela Schröter nicht nur den Abschluss von Renovierungsarbeiten im Trausaal mitteilen. „Das neue Mobiliar ist auch schon da“, sagt sie. Mit der Neueinrichtung sei bereits begonnen worden. „Der letzte Pfiff dabei fehlt noch.“

Die Handwerker für die Instandsetzungsarbeiten an der Holzkonstruktion der Veranda schickt Claudia Klemens gegenwärtig noch in die Warteschleife. „Diese Arbeiten sollen erst nach der Saison durchgeführt werden.“ Groß sei die Nachfrage für Eheschließungen auch bei Urlaubern vor allem in der warmen Jahreszeit. Danach werde es ruhiger, begründet die Bauamtsleiterin. Durch eine vorausschauende Planung und Vergabe der Hochzeitstermine soll im Herbst ein Zeitfenster geschaffen werden, in dem die Reparatur durchgeführt wird. In der Zeit wird es dann keine Eheschließungen im Rathaus geben.

Damit Heiraten im Sassnitzer Rathaus für Paare auch künftig in traumhafter Erinnerung bleibt, kündigt die Bauamtsleiterin gleich noch eine Renovierung an. Nach der Saison soll auch die imposante Treppe am Rathauseingang eine Verschönerungskur erhalten. An dem Bauwerk blättern stellenweise Putz und Farbe ab. Diese Schönheitsfehler sollen beseitigt werden – auch für Brautpaare. „Die Treppe ist ein beliebter Fotostandort. Auf der lassen sich viele Paare nach der Eheschließung fotografieren“, so Klemens.

Udo Burwitz

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