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Rügen Rüganer erinnerten an Opfer des Bombenangriffs auf Sassnitz
Vorpommern Rügen Rüganer erinnerten an Opfer des Bombenangriffs auf Sassnitz
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00:00 07.03.2013
Die Bürgermeister Dieter Holtz (Sassnitz), Karsten Schneider (Binz) und Ulrich Getsch (Cuxhaven, v.l.n.r.) gedachten gestern auf dem Alten Friedhof und auf dem Waldfriedhof Dwasieden der Opfer des Luftangriffs auf Sassnitz am 6. März 1945. Quelle: Dieter Lindemann
Sassnitz

Unter den Teilnehmern waren der Sassnitzer Bürgermeister Dieter Holtz, Stadtpräsident Norbert Thomas, der Oberbürgermeister der Partnerstadt Cuxhaven Ulrich Getsch sowie der Bürgermeister des Ostseebades Binz, Karsten Schneider. Auch der Sassnitzer und Sagarder Pastor Peter Nieber sowie einige Zeitzeugen hatten sich zu der Gedenkveranstaltung eingefunden.

Die wird jährlich organisiert, um nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, wieviel Leid und Elend der Krieg über die Menschen auch in Sassnitz gebracht hat. „Gerade unsere Generation, die in Frieden leben konnte, ist verpflichtet, den Kindern und Jugendlichen die Gefahren eines Krieges aufzuzeigen, damit auch sie in Frieden leben können”, sagte Dieter Holtz. Pastor Peter Nieber stellte den Begriff „Verantwortung“ in den Mittelpunkt und erinnerte an dessen Bedeutung. „Wir erleben, dass es immer wieder Menschen gibt, die beim Thema 2. Weltkrieg/Nationalsozialismus formulieren: Es muss doch mal genug sein . . .“. Dabei werde deutlich, dass zwischen Schuld und Verantwortung nicht genau unterschieden wird. Viele Menschen glaubten, man würde ihnen eine Schuld zuweisen, wenn man sie um verantwortliches Handeln bitte. „Die Menschen, die nach dem 2. Weltkrieg geboren wurden oder die damals noch Kinder waren, sind natürlich individuell nicht schuldig geworden, stehen jedoch in der Verantwortung, dass das, was damals geschah nicht wieder geschehen kann.“

Am 6. März 1945 gegen 22.30 Uhr warfen britische Flugzeuge Bomben auf Sassnitz, wo neben den Einwohnern auch zahlreiche Flüchtlinge auf ihren Weitertransport warteten. Viele Menschen starben.

Einige fanden in Massengräbern auf dem Alten Friedhof und auf dem Waldfriedhof ihre letzte Ruhe. Dieter Lindemann

OZ

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BREEGE

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