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Sagard bremst Raser aus und drosselt Lärm

Sagard Sagard bremst Raser aus und drosselt Lärm

Verkehrsinseln sollen in Thälmann- und Bebelstraße errichtet werden

Sagard. In Sagard will die Gemeinde Autos ausbremsen. Dafür sollen zwei mobile Verkehrsinseln errichtet werden, haben die Gemeindevertreter mit Stimmenmehrheit in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen. Vorgesehen ist, jeweils eine in der Thälmannstraße auf Höhe des Frisörs und in der August-BebelStraße, Höhe Hotel am Markt/Restaurant „Puszta“, zu errichten.

In der Thälmannstraße wechselt auf Höhe des Frisörs der Fahrbahnbelag von Asphalt zu Kopfsteinpflaster. Was dieser Wechsel verursacht, wissen Anwohner nur zu gut: Lärm. Den haben sie nämlich im Ohr.

„Das ist ein Problem“, so Bürgermeister Sandro Wenzel. Selbst wenn Verkehrsteilnehmer aus Richtung Dobberworth mit Tempo 50 auf der Thälmannstraße in den Ort fahren, sei der Geräuschpegel schon ziemlich hoch, wenn die Räder vom Asphalt auf das Pflaster rollen. Und längst nicht jeder halte sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit, hieß es in der Sitzung. Deshalb habe es wiederholt Anregungen gegeben, die Geschwindigkeit an solchen neuralgischen Punkten zu drosseln, so Wenzel. „Von Tempo 30 haben wir aber Abstand genommen.“

Stattdessen sollen mobile Verkehrsinseln den gleichen Effekt bringen – Raserei unterbinden und Lärm minimieren. „Die Sassnitzer haben das in ihrer Hauptstraße gut hinbekommen. Und in Binz in der Dünenstraße funktioniert das auch“, findet Wenzel. Zudem könne sich die Gemeinde das leisten. „Das Geld ist im Haushalt drin. Außerdem hat die Verkehrsbehörde schon grünes Licht signalisiert für diese Verkehrsinseln.“ Für die sind Gesamtkosten von rund 3500 Euro veranschlagt.

Die Inseln sind Erhöhungen von 15 Zentimetern, die auf die Fahrbahn montiert und nicht überfahren werden können. Damit werden die Straßen so schmal, dass Autos im Begegnungsverkehr nicht mehr aneinander vorbei kommen. Die Fahrer werden zum Abbremsen gezwungen. Wer auf der Thälmannstraße in den Ort fährt, muss den Gegenverkehr erst vorbei lassen. In der Bebelstraße soll so eine Insel auch errichtet werden, weil es auch dort bald einen Belagwechsel geben wird. Die Straße wird derzeit bereits ausgebaut, das alte Pflaster auf dem Abschnitt zwischen dem Knotenpunkt Schulstraße und der Brücke durch ein Asphaltband ersetzt.

Die Unfallstatistik „unten im Dorf“ sei gleich Null, hielt Martin Raatz dagegen. Gegen Raserei präferiert er eine andere Lösung: „Warum stellen wir keine Blitzer auf?“ Die kann sich die Kommune aber nicht leisten. Auch deshalb sprach sich die Mehrheit der Gemeindevertreter für die Insellösung aus.

Udo Burwitz

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