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Rügen Sassnitz will neue Parkplätze bauen
Vorpommern Rügen Sassnitz will neue Parkplätze bauen
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04:33 13.09.2013
Der verwaiste Spielplatz an der alten Oberschule I wird wie das leerstehende Heizhaus einem Parkplatz weichen. Quelle: Maik Trettin

Die Zahl der Parkplätze im Bereich Bergstraße/Steinbachweg soll demnächst fast verdreifacht werden. Entsprechende Pläne der Stadt Sassnitz stellte der Geschäftsführer des Ingenieurbüros Wastra-Plan, Jörg Gothow, den Mitgliedern des Bau- und Sanierungs- sowie des Ausschusses für Ordnung, Sicherheit, Verkehr und Umwelt auf einer gemeinsamen Sitzung vor.

Etwa 50 Autos können derzeit auf der Fläche am Steinbachweg abgestellt werden. Unter Einbeziehung des Areals mit dem stillgelegten Heizhaus und dem ehemaligen Spielplatz nahe der früheren Oberschule I soll künftig Platz für etwa 143 Fahrzeuge sein. Die Stellflächen werden — der Topografie des Geländes angepasst — auf verschiedenen Ebenen entstehen, wobei die unterste an der Bergstraße erst im letzten Bauabschnitt hergerichtet werden soll. „Das hat einfach etwas mit der Zufahrt zu tun“, erklärt Gothow. Um die werden sich die Privatinvestoren kümmern, die die Schule abreißen und an deren Stelle Mehrfamilienhäuser errichten wollen. Erst wenn es diese Zuwegung gibt, kann der Platz auch genutzt werden.

Die beiden höher gelegenen Flächen sollten ursprünglich auch von dieser Stelle aus erschlossen werden. Dagegen hatten die bereits erwähnten Vorhabenträger Bedenken angemeldet: Die Lärmbelästigung für die Wohnanlage könnte zu groß werden. Deshalb können die oberen Parkplätze auch in Zukunft nur über den Steinbachweg angefahren werden. Für Fußgänger gibt es verschiedene Wege und Treppen, die die unterschiedlichen Ebenen miteinander verbinden.

In Richtung Altstadt mag das gut funktionieren. „Aber in Richtung Tierpark fehlt ein Weg für Fußgänger“, monierte der Ordnungsausschussvorsitzende Gerd Slowy. „Da läuft keiner vom Parkplatz bis zur Einfahrt zurück.“ Jörg Gothow quittierte das mit einem Nicken: „Da müssen wir uns noch einmal Gedanken drüber machen.“

Dafür haben die Planer in weiser Voraussicht zumindest auf dem Papier Platz gelassen für ein Toilettenhäuschen. „Wir müssen sehen, ob und wie der Bau einer solchen Anlage gefördert werden kann“, sagte der Ingenieur. Das alte Heizhaus dagegen wird für die Autos weichen müssen, ebenso der derzeit ungenutzte Spielplatz, der sich hinter Bäumen und Büschen im hohen Gras versteckt. Und auch einige Bäume. Man wolle zwar in den vorhandenen Baumbestand so wenig wie möglich eingreifen, komme um Fällungen aber nicht herum. Die Ausgleichspflanzungen dafür sollen auf dem Parkplatzgelände erfolgen.

Rund 950 000 Euro wird der Parkplatzbau kosten. Über Möglichkeiten zur Finanzierung ist die Stadt derzeit im Gespräch. Diskutiert werden muss auch noch im Detail über die genaue Nutzung des Platzes. Nach derzeitigen Überlegungen soll das untere Areal an der Bergstraße den Bewohnern der Altstadt zum Dauerparken zur Verfügung gestellt werden. Die oberen Flächen, die für die Besucher von Alt Sassnitz, des Tierparks und den Nationalparks vorgesehen sind, sähe Bürgermeister Dieter Holtz gern in ein elektronisches Parkleitsystem eingebunden. Am Stadteingang könnten die Gäste dann schon sehen, wo noch wie viele Stellflächen frei wären. Dazu müssten die betreffenden Parkplätze an der Ein- und Ausfahrt aber allesamt mit einer Schranke versehen werden. Sonst, so Gothow, habe man keine Chance, die Kapazitäten zu erfassen.

Da läuft keiner auf dem Parkplatz bis zur Einfahrt zurück.“Gerd Slowy, Chef des Ordnungsausschusses

Maik Trettin

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