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Rügen Schatz aus der Eiszeit an neuer B 96 auf Rügen gehoben
Vorpommern Rügen Schatz aus der Eiszeit an neuer B 96 auf Rügen gehoben
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08:13 13.01.2015
Manfred Kutscher im Kreidemuseum Gummanz vor dem Schatz aus der Eiszeit, einer riesigen Kalkplatte mit zahlreichen versteinerten Kopffüßern, die bei Baggerarbeiten an der neuen B96 bei Samtens entdeckt wurde. Quelle: Udo Burwitz
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Gummanz

Das Kreidemuseum auf der Insel Rügen in Gummanz zeigt einen neuen Schatz. Der stammt aus der Eiszeit. Dabei handelt es sich um eine riesige Kalksteinplatte mit den fossilen Überresten von Kopffüßern. Entdeckt wurde sie bei Baggerarbeiten an der Trasse der neuen B96 in Samtens. In drei Metern Tiefe stießen Bauarbeiter in der Nähe der bereits neu errichteten Brücke aus Richtung Garz kurz vor dem Bahnübergang Samtens auf die Kalkplatte mit den zahlreichen Überresten ausgestorbener Tintenfische aus der Urzeit. Das Fundstück misst 1,50 mal 1,20 Meter und wiegt rund eine Tonne. Manfred Kutscher, fachlicher Leiter des Kreidemuseums Gummanz, spricht von einem Prachtexemplar. Überreste von Kopffüßern würden zwar zu den häufigsten Fossilienfunden an den Geschiebestränden Rügens zählen, seien in der Regel aber nur zentimeter- bis faustgroß, sagt er. Selbst das bislang größte, im Kreidemuseum gezeigte Exemplar, misst nur 50 Zentimeter. Deshalb titelt Kutscher den Fund bei Sametens als außergewöhnlich. Es ist der bisher größte von solchen Kopffüßern, die vor -zig Millionen Jahren aus Kalk ihre langgestreckten Gehäuse gebaut haben und bis zu zwei Meter lang werden konnten. In der Fachwelt werden diese ausgestorbenen Urtiere unter dem Sammelnamen „Orthoceren“ geführt, einer ihrer heutigen Verwandten ist der Nautilus, der ein eingerolltes Gehäuse besitzt.



Udo Burwitz

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