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Rügen Schnelles Internet auf Weg nach Ummanz
Vorpommern Rügen Schnelles Internet auf Weg nach Ummanz
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00:00 08.05.2017

Vom schnellen Internet sind die Ummanzer nicht mehr weit entfernt. Von Gingst aus nähert sich das Breitbandkabel Meter um Meter der Gemeindegrenze. „Die wird es im Herbst dieses Jahres erreicht haben“, kann Bürgermeister Holger Kliewe (CDU) berichten. Von der Hauptleitung aus würden dann die Stränge in die Ortsteile der Gemeinde abgehen. „Ziel ist es, dass in unserer Kommune ab Ende 2018 ein Datenverkehr mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde möglich ist“, blickt Kliewe voraus und ergänzt: „Wichtig ist, dass sich jeder Hauseigentümer anschließen lässt. Das geschieht jetzt völlig kostenlos. Ein späteres Nachrüsten ist dagegen teuer.“

Derzeit kann an manchen Standorten in der west-rügenschen Gemeinde nur mit einer Geschwindigkeit von einem Megabit pro Sekunde gesurft werden. Wenn 50 Mbit möglich sind, wäre dies ein Quantensprung – geschichtlich gesehen der zweite innerhalb kürzester Zeit: Erst seit Mite der 1950er Jahre brennt auf Ummanz elektrisches Licht.

Das schnelle Internet bringt ihnen der Zweckverband Rügen ins Haus. In der Gemeinde Ummanz allein werden rund zwei Millionen Euro investieren und etwa 30 Kilometer Kanal gelegt. Und beim symbolischen Spatenstich im August 2016 in Waase hatte Zweckverbands- Chef Axel Rödiger das große Ziel so umrissen: „Bis 2023 sollen 90 Prozent der Insel einschließlich Hiddensee ans Glasfasernetz angeschlossen sein.“

Der Verband hat sich des Themas Breitbandausbau angenommen und setzt mit seiner Sparte für Infrastruktur die Breitbandoffensive der Bundes- und Landesregierung um. Für die stellt der Bund um die 2,7 Milliarden Euro Fördermittel bereit. MV engagiert sich mit etwa 265 Millionen Euro.

Chris Herold

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