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Rügen Schulgebäude entsteht auf ehemaligem Parkplatz
Vorpommern Rügen Schulgebäude entsteht auf ehemaligem Parkplatz
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00:00 27.02.2016
Richtfest wurde am Donnerstag an der neuen Garzer Grundschule gefeiert. Fotos (2): Maik Trettin

Auch dieser — zugegebenermaßen recht milde — Winter konnte das Projekt nicht stoppen: Die neue Garzer Grundschule wird wohl wie geplant pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres fertig. Das sagte die Garzer Bürgermeisterin Gitta Gohla am Donnerstagnachmittag beim Richtfest für das Gebäude. Das Garzer Stadtoberhaupt hatte in erster Linie die Bauarbeiter und verantwortlichen Planer zu dem kleinen festlichen Akt geladen, um sich bei ihnen für die bisherige Arbeit zu bedanken.

„Es ist noch gar nicht lange her, da standen wir hier alle beim ersten Spatenstich“, resümierte sie erstaunt, wie schnell das Projekt umgesetzt werde. Erst im September vergangenen Jahres hatten auf dem Areal hinter der Regionalen Schule die Erdarbeiten begonnen. „Früher, als hier noch die Verwaltung des Amtes Garz ihren Sitz hatte, war die Fläche ein Parkplatz“, erinnert sich die Bürgermeisterin. Nachdem die Regionale Schule das leergezogene Verwaltungsgebäude in Beschlag genommen hatte, wurde aus dem Parkplatz ein Pausenhof für die Mädchen und Jungen. Jetzt sind hier ein zweigeschossiger Bau nebst eingeschossigem Anbau entstanden. Im Rohbau braucht man nicht mehr allzuviel Phantasie, um die künftige Aufteilung zu erkennen: Im Kerngebäude wird es unter anderem acht Klassenräume geben. Außerdem ist die Installation eines Fahrstuhls geplant. Damit ist bei Bedarf nicht nur das Obergeschoss der Grundschule barrierefrei zu erreichen. Weil der Neubau mit der Regionalen Schule verbunden ist und an diese sozusagen „angedockt“ wird, profitieren auch die älteren Schüler von dieser Investition.

Zu der hatten sich die Garzer aus zwei Gründen entschieden: Zum einen ist das bisherige Gebäude an der Lindenstraße schon seit Jahren zu klein und deckt den Raumbedarf der rund 150 Mädchen und Jungen nicht mehr ab. Auf dem Schulhof stehen deshalb seit geraumer Zeit Container. Zum anderen wollten die Garzer einen zentralen Schulstandort schaffen, wo beispielsweise künftige Sportanlagen oder die Turnhalle sowohl von Regional- als auch von Grundschülern genutzt werden können.

Rund 2,2 Millionen Euro wird der Neubau kosten. Den Löwenanteil von 1,9 Millionen Euro hatte das Schweriner Wirtschaftsministerium aus der Städtebauförderung beigesteuert. Das soll noch nicht das Ende der Fahnenstange sein: Sind die Grundschüler in ihrem neuen „Zuhause“, wird ein weiterer Schritt bei der Sanierung der Regionalen Schule unternommen. Unter anderem soll die Fassade so instandgesetzt werden, dass weniger Wärme nach außen entweichen kann. Der Unterricht der Regionalschüler soll dann zum Teil in der bis dahin leergezogenen alten Grundschule stattfinden. Letztere will die Stadt auf jeden Fall auch künftig nutzen und nicht dem Verfall preisgeben. „Wir haben einen Raumbedarf für verschiedene Zwecke, uns bislang aber noch nicht auf ein Konzept festgelegt“, formuliert Gitta Gohla es vorsichtig und dennoch optimistisch, was die Zukunft des historischen Baus angeht. Der stammt aus dem Jahre 1847 und steht inzwischen auf der Denkmalliste des Landkreises.

Museum unterm Dach

2,2 Millionen Euro kostet der Neubau der Grundschule am Garzer Burgwall. Dort wird es unter anderem acht Klassenräume für die rund 150 Mädchen und Jungen geben. Sie sollen mit ihrer Schule zum Beginn des neuen Schuljahres in das Gebäude einziehen.

1847 wurde die jetzige Grundschule an der Lindenstraße fertiggestellt, ein Jahr später begann dort der Unterricht. Auf dem Dachboden gab es seit 1929 das erste Rügener Heimatmuseum.



Maik Trettin

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