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Rügen Schwimmkran hebt gesunkenen Fischkutter vor Rügen
Vorpommern Rügen Schwimmkran hebt gesunkenen Fischkutter vor Rügen
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Sassnitz

Das Rostocker Taucherunternehmen „Baltic“ hat am Dienstag damit begonnen, den 16 Seemeilen östlich von Sassnitz gesunkenen Fischkutter „Potsdam“ zu heben. Dafür sind die Bergungsspezialisten mit dem Schwimmkran „Sanne A“ ins Seegebiet „Adlergrund“ ausgerückt. Der soll das Wrack am Mittwoch an den Haken nehmen und zur Fähre „Mira A“ bringen. Die transportiert das Boot dann weiter nach Dänemark, wo es entsorgt werden soll.

 Auf dem Weg in das skandinavische Königreich ist der Fischkutter auch in der Nacht vom 28. auf den 29. Juli vergangenen Jahres gewesen. Es war seine letzte Reise, er sollte dort abgewrackt werden. Doch das Schiff sank vorher. Weil das Wrack eine Gefahr für die Schifffahrt war, wurde der Eigner aufgefordert, es zu bergen und umweltgerecht zu entsorgen. Dieser Aufforderung kam er allerdings nicht nach. Deshalb hat das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt die Bergung in Auftrag gegeben und wird dem Besitzer die Kosten der Aktion in Rechnung stellen. Die belaufen sich auf schätzungsweise rund 180 000 Euro.

 Kerstin Schröder

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