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Seesteg: Abriss oder Reparatur?

Sassnitz Seesteg: Abriss oder Reparatur?

Verkehrsausschuss berät heute zum Sassnitzer Bauwerk

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Seit Monaten verwehrt ein Absperrband Sassnitz-Besuchern den Zutritt zum Seesteg. Den musste die Stadt wegen gravierender Mängel am Bauwerk sperren.

Sassnitz. Soll einer der von Sassnitz-Besuchern mit am meisten frequentierten Anlaufpunkte verschwinden oder erhalten bleiben? Über die Frage werden heute Abend die Mitglieder des Ordnungsausschusses der Hafenstadt diskutieren. Sie treffen sich um 17.30 Uhr im Rathaus zur nächsten Sitzung. Zur Debatte steht der weitere Umgang mit dem etwa 105 Meter langen Seesteg, der unterhalb der Altstadt wie ein Finger in die Ostsee ragt. Die Ausschussmitglieder sollen sich dazu positionieren, ob das maritime Bauwerk abgerissen oder saniert wird. Letzteres ist Voraussetzung dafür, dass Sassnitz-Besucher wieder ihren Fuß auf die Brücke setzen und auf der über die Ostsee flanieren können.

Seit September des vergangenen Jahres ist dies nicht mehr möglich. Die Stadt musste das Bauwerk sperren. Im Zuge einer Brückenprüfung hatten Experten gravierende Mängel am Seesteg festgestellt. Sie kamen zu dem Schluss, dass die Stand- und Verkehrssicherheit der Brücke nicht mehr gewährleistet sei. Daraufhin zog die Kommune ein Absperrband am Eingang des Seestegs und stellte das Schild auf „Betreten verboten“. Die Stadt gab daraufhin ein Gutachten für mehrere Tausend Euro für den Seesteg in Auftrag (die OZ berichtete).

Das Gutachten liegt jetzt vor. In der heutigen Ausschuss-Sitzung soll es ausgewertet und auf deren Grundlage die weitere Vorgehensweise entschieden werden. Nach OZ-Informationen stellen die Experten in dem Gutachten drei Varianten zur Disposition. Sie reichen vom teilweisen bis hin zu einem kompletten Abriss, eröffnen aber auch die Möglichkeit einer Sanierung des Seestegs. Unter Berücksichtigung der finanziellen Möglichkeiten der Stadt soll der Ausschuss votieren.Udo Burwitz

OZ

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