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Sassnitz/Stralsund Sie begreifen die Fusion als Chance

Um einzelne Standorte zu erhalten, sind vier Berufliche Schulen im Kreis fusioniert. Über 3000 Schüler lernen dort.

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Der Hauptsitz des Regionalen Beruflichen Bildungszentrums (RBB) ist in Stralsund in der Lübecker Allee.

Quelle: Fotos: Privat (4)/miriam Weber

Sassnitz/Stralsund. Es ist ein etwas sperriger Name: Regionales Berufliches Bildungszentrum des Landkreises Vorpommern-Rügen (RBB). Doch dahinter verbirgt sich jede Menge Leben. Über 3000 Schüler, um genau zu sein.

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Um einzelne Standorte zu erhalten, sind vier Berufliche Schulen im Kreis fusioniert. Über 3000 Schüler lernen dort.

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Verschiedene Berufliche Schulen des Landkreises sind zum 1. August diesen Jahres fusioniert. Das war nötig geworden, um einzelne Standorte und damit die theoretische Ausbildung für viele Berufsgruppen erhalten zu können.

„Wir haben im Moment sieben Einzelstandorte“, erklärt die kommissarische Schulleiterin Dörte Schulze. Hauptsitz des RBB ist die Lübecker Allee 4 in Stralsund, dort befinden sich ein Fachgymnasium, eine Fachoberschule und die Bereiche Technik und Handwerk. In Stralsund gehören außerdem die Zweigstellen im Heinrich-Heine- Ring (Wirtschaft, Verwaltung und Sonderpädagogik), der Vilmer Weg (Sozialwesen) und die Lilienthalstraße (Gesundheit und Pflege).

Im Grünen Winkel in Ribnitz-Damgarten lernen die Berufschüler der Gebiete Wirtschaft, Verwaltung, Gastronomie, Umwelttechnik und Sonderpädagogik. In der Velgaster Neubaustraße befindet sich weiterhin das Fachgymnasium und die Sonderpädagogik. Viele Bereiche bietet die Berufliche Schule in der Straße der Jugend in Sassnitz an, dazu zählen Holztechnik, Fischerei, Wirtschaft, Verwaltung, Gastronomie und Sonderpädagogik.

„Natürlich ist es eine Herausforderung, sieben Einzelstandorte, über 3000 Schüler und 145 Lehrkräfte zu koordinieren, aber zum einen kann ich auf die gute Zusammenarbeit mit meiner Stellvertreterin Anka Metzner und die Abteilungsleiter an den einzelnen Standorten bauen, und zum anderen sehen wir das auch als Chance“, sagt Dörte Schulze, die sieben Jahre die Schulleiterin der Ribnitz-Damgartener Berufsschule war. „Wir können uns stark nach außen präsentieren und decken im Landkreis die theoretische Ausbildung für viele Berufsgruppen ab.“ Zudem könne man nun durch berufsübergreifenden Unterricht und Schulbesuche voneinander profitieren. „Außerdem können wir nun den Unterricht noch besser absichern, weil es so auch mal möglich ist, dass ein Lehrer an einer anderen Schule einspringen kann.“

In diesem Zusammenhang weist sie auf eine Besonderheit an den Standorten in Sassnitz, Velgast und Ribnitz-Damgarten hin: „An diesen Schulen unterrichten wir etwa 100 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in den so genannten DaZ-Klassen, in denen Deutsch als Zweitsprache unterrichtet wird. 60 dieser 15- bis 17-jährigen Schüler lernen allein in Velgast.“

Die Entfernung der einzelnen Standorte voneinander sei schon problematisch, sagt Dörte Schulze. „Aber wir haben im Vorfeld konstruktiv an der Verzahnung der Schulen gearbeitet“, erklärt die 51-Jährige und zählt auf, dass gemeinsame Projektgruppen zu verschiedenen Themen wie Öffentlichkeitsarbeit, Fortbildung, Schulkonferenz oder Schulleitung viele positive Ergebnisse gebracht hätten.

„Wichtig war dabei, dass die Zahl der Teilnehmer pro Schule immer im gleichen Verhältnis war.“

Jetzt gehe es darum, dass die Fusion in den Köpfen der Schüler ankomme. „Das versuchen wir nun durch gemeinsame Aktionen wie Sportfeste und Wettbewerbe zu fördern“, sagt die Schulleiterin.

Miriam Weber

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