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450 Sportler bei größter Freiluft-Laufveranstaltung

Drewoldke 450 Sportler bei größter Freiluft-Laufveranstaltung

Schnellster beim Kap-Arkona-Lauf über 10 Kilometer war Peter Heydemann aus Sassnitz

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Der 10-Kilometer-Lauf startete an den Leuchttürmen am Kap Arkona und führte ins Jugenddorf Wittow nach Drewoldke.

Quelle: Christian Niemann

Drewoldke. Für Peter Heydemann aus Sassnitz ist es immer wieder ein schönes Erlebnis bei den Sportveranstaltungen auf Rügen dabei zu sein. Für den Physiotherapeuten geht es nicht vorrangig darum der Schnellste zu sein. „Wenn ich gewinne, habe ich auch nichts dagegen“, gibt der 48-Jährige schmunzelnd zu.

Nach langer Pause freut sich der in Sassnitz wohnende Ausnahmeathlet in diesem Jahr bei mehreren Läufen mitgemacht zu haben. „Ich war lange krank und musste deshalb aufs Laufen zwangsläufig verzichten“. Umso größer ist die Freude, als er auch am Sonnabend als Erster die Ziellinie überquert. Mit 36:28 Minuten verbesserte er seine Zeit vom letzten Volkslauf um eine Sekunde.

„Beim Baaber Heidelauf überquerte ich nach 37:47 Minuten die Ziellinie“, berichtet der Sportler, der gerne mal mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt. „Ich arbeite in der AOK Klinik in Wiek. Das sind etwa 32 Kilometer, die ich im Sommer hin und wieder auf dem Fahrradsattel verbringe“, berichtet der Rüganer, dessen große Leidenschaft der Sport ist. Auch im vergangenen Jahr hat er beim Kap-Arkona-Lauf mitgemacht. In der Gesamtwertung wurde er Fünfter. Seine Zeiten hält der Sassnitzer im Schnitt. Im vergangenen Jahr kam er nach 36:48 Minuten ins Ziel. Der erste Sportler war vier Minuten früher da.

Zufrieden zeigten sich auch die Organisatoren der größten Freiluftsportveranstaltung auf Rügen. „Das Aquamaris und das Laufteam Rügen haben in den vergangenen fünf Jahren die Sportveranstaltung organisiert und durchgeführt. Als es im letzten Jahr hieß, der Kap-Arkona-Lauf werde nicht mehr durchgeführt, konnten wir als Tourismusverein Nord-Rügen das nicht so stehen lassen“, resümiert dessen Vorsitzender Detlef Schulz. Der Verein, der aus mehr als 30 Mitgliedern aus Hotel und Gastronomie besteht, fasste Anfang des Jahres einen Beschluss. „Wir wollten unbedingt, dass der Kap-Arkona-Lauf weiter durchgeführt wird“, sagt Schatzmeisterin Ute Uthess. „Wir wollen mit dem Kap-Arkona-Lauf und seinem Termin Anfang Oktober die Halbinsel Wittow auch in der Nebensaison attraktiver und interessanter für Gäste machen. Im letzten Jahr sind hier 555 Teilnehmer gestartet, das war eine große Zahl an Übernachtungen und eine hohe Wertschöpfung in der sonst schon recht ruhigen Zeit. Das durfte der Region nicht verlorengehen“, führt Detlef Schulz weiter aus. Im Gegenteil, die Veranstaltung soll noch mehr Publikum anziehen. Man ist zwar nicht an die Läuferanzahl aus dem vergangenen Jahr rangekommen, zeigte sich trotzdem mit 450 Läuferinnen und Läufer recht zufrieden mit der Veranstaltung.

Niemann

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