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500 Radfahrer bei „Rügen-Rund“

Binz 500 Radfahrer bei „Rügen-Rund“

Zusammen 61500 Kilometer einmal quer über die Insel

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Bei „Rügen-Rund“ gingen fast 500 Radfahrer an den Start. Die Strecken waren 75 bis 205 Kilometer lang.

Quelle: Christian Niemann

Binz. Einmal quer über die Insel ging es am Samstag bei der „Rügen-Rund“. Start war die Schmachter Seepromenade. „Die Voraussetzungen hätten nicht besser sein können“, sagt Dirk Köpcke, Vorsitzender des Rügen-Rund e.V.. „Mit 500 Radfahrern haben wir ein breit aufgestelltes Teilnehmerfeld begrüßen können“, berichtet Köpcke, der gemeinsam mit seinem Team aus 15 Vereinsmitgliedern diese Radsportveranstaltung auf die Beine gestellt hat. „Das sind die wichtigen Säulen, die diesen Erfolg erst möglich gemacht haben“, so Köpcke, der stolz ist, sich auf seine Mitglieder verlassen zu können.

Unter den 500 Radsportbegeisterten waren auch 20 Dänen und vier Schweden. Mittlerweile zum siebten Mal wurde der „Rügen-Rund“-Radmarathon veranstaltet. In diesem Jahr hat der Verein sich an etwas Neues heran getraut. Am Samstag ging es erstmals in Richtung Jasmund, durch Sassnitz, den Nationalpark Jasmund und Nipmerow. Ziel ist es, vor den großen Veranstaltungen wie „Mecklenburger Seen Runde“

und der „Vätternrundan“ in Schweden, Radsportbegeisterte als Generalprobe über mehrere Stunden auf dem Fahrrad zu sitzen lassen. „Die ersten Starter der Strecke über 205 Kilometern kamen nach acht Stunden wieder im Ziel an“, so Köpcke, der vor dem Start die Gruppen inständig darauf hingewiesen hat, dass „Rügen-Rund“ kein Radrennen ist und die Gruppen auf den Strecken zusammenbleiben. Die „Nordlichter“ haben dafür gesorgt, dass die Radfahrer geschlossen die Strecken fahren. „Größere Stürze sollten dadurch vermieden werden“, so Köpcke, der von drei kleinen Unfällen mit Abschürfungen berichtet. „Mit Streckenlängen von 75 bis 205 Kilometern war für jeden etwas dabei. „Man darf nicht vergessen die meisten sind Amateure, so das eine kurze Pause zwischendrin wichtiger Bestandteil dieser Tour ist“, so Köpcke, der an den Strecken fünf Versorgungsposten eingerichtet hatte, die von Vereinsmitgliedern betreut wurden.

Eine besondere Beziehung pflegt der Radsportverein „Rügen-Rund“ zu den Bornholmern Radfahrern. „Die Partnerschaft beider Vereine wird von Jahr zu Jahr weiter ausgebaut und gefestigt“, sagt der Vereinsvorsitzende, der auch von einer engen Freudschaft zwischen „Rügen-Rund“ und dem „Frankenwald-Radmarathon“ berichtet. „Wir nehmen gegenseitig an unseren Radsportveranstaltungen teil. In diesem Jahr sind unsere Vereinsmitglieder wieder mit von der Partie“, so Dirk Köpcke,der nachdem alle Starter wieder unbeschadet ins Ziel gekommen sind, an Johan Lorentzen von der Insel Bornholm einen „Freundschaftspokal“ übergab. Alle anderen haben nach Erreichen der Ziellinie jeweils noch eine Urkunde erhalten. Im nächsten Jahr findet die achte „Rügen-Rund“ statt. Ob die Radsportveranstaltung gemeinsam mit dem Halbmarathon stattfindet, bleibt offen. „Die Verhandlungen, über eine Zusammenführung beider Veranstaltungen laufen“, so Köpcke abschließend.

Von chn

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