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Aikido-Sommerlehrgang: Eine Begegnung mit sich selbst

Göhren Aikido-Sommerlehrgang: Eine Begegnung mit sich selbst

Seit 18 Jahren führt Anita Köhler aus Darmstadt den Wochenkurs in der Nordperdhalle Göhren durch

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Einige der fast 100 Teilnehmer beim Aikido-Sommerlehrgang in der Nordperdhalle Göhren.

Quelle: Günther Budahn

Göhren. Anfang August war die Nordperdhalle des Ostseebades Göhren Schauplatz des Aikido-Sommerlehrgangs. Seit 1998 führt Anita Köhler regelmäßig in den Sommerferien diesen Lehrgang dort durch. In diesem Jahr ist es bereits das 18. Trainingscamp. „Auch diesmal waren fast 100 Teilnehmer aus ganz Deutschland mit dabei und haben voller Begeisterung die Aikido-Kampfkunst erlernen wollen“, so Anita Köhler. Aikido ist eine japanische Kampfkunst, die Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Japaner Morihei Ueshiba entwickelt wurde.

„Aikido ist ein Sport, den man auch als Charakterschule bezeichnen könnte. Wer Aikido macht, begegnet beim Training neben seinem Übungspartner vor allem sich selbst und lernt auf der Matte neue Formen des Umgangs mit sich und anderen Sportlern kennen“, erklärt Anita Köhler das Wesen dieser japanischen Kampfkunst. Idealerweise überträgt der Schüler die Prinzipien des Aikido auch in seinen Alltag. Diese könnte man so zusammenfassen: „Wer nicht kämpft, hat schon gewonnen“ und „Lieber sich befreunden als bekämpfen“, so Köhler. Die Techniken des Aikido sind vom Aiki-JuJutsu sowie dem Schwertkampf geprägt. Typisch sind die kreisrunden und spiralförmigen Techniken, mit denen die Angriffsenergie des Gegners nutzbar gemacht und verstärkt auf den Angreifer zurückgeführt wird. „Aikido ist eine überwiegend defensive Kampfkunst gegen bewaffnete und unbewaffnete Angreifer. Diese enthält neben waffenlosen Techniken (Tai-Jutsu) auch den Umgang mit dem Langstock (Aiki-Jo) und dem japanischen Schwert (Aiki-Ken). Diese drei Grundelemente ergeben zusammen die Kunst des Aikido“, erklärt Trainerin Anita Köhler diese japanische Kampfkunst ihren Schülern. „Das klassische Aikido kennt keine Wettkämpfe und lehnt jede Form des aktiven Angriffs ab. Es gibt keine Gewichts- oder Altersklassen. Es ist für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet. Das Besondere im Aikido ist, dass keine offensiven Angriffstechniken, sondern nur Abwehr- und Sicherungstechniken und dadurch vermittelnd eine entsprechend defensive und verantwortungsbetonte geistige Haltung gelehrt werden“, sagt Köhler, die seit 22 Jahren Aikido unterrichtet. Elf Jahre lang fuhr sie jede Woche nach Paris, an den Wochenenden bereiste sie nicht nur Europa, sondern flog nach Asien, um sich weiterzubilden. „Wir kommen immer wieder gern ins Ostseebad. Es ist ein schönes Gefühl, hier in der Nordperdhalle zu trainieren. Wir fühlen uns wohl“, berichtet sie. Für das nächste Jahr plant Anita Köhler bereits den nächsten Aikido-Sommerlehrgang. „Der Termin für das 19. Sommerlager 2017 ist bereits fest gebucht“, so die die Trainerin aus Darmstadt.

Chn/g. Budahn

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