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Anspruchsvolle Strecken zwischen schönen Landschaften

Frankenwald/Rügen Anspruchsvolle Strecken zwischen schönen Landschaften

Beim 14. Frankenwald-Radmarathon waren neun Radsportler von der Insel Rügen dabei und wagten sich an die Strecken mit bis zu 3000 Höhenmetern

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Die neun Radsportler von der Insel Rügen (v.l.n.r.):Dirk Wiedenhöft, Dirk Köpcke, Gerd Peters, Manfred Zemeitat, Heinz Richter, Jana sowie Siegbert Wagner und Monika und Axel Müller.

Quelle: privat

Frankenwald/Rügen. Neun Radsportbegeisterte nahmen kürzlich die über 650 Kilometerlange Anreise auf sich, um am mittlerweile 14. Frankenwald-Radmarathon teilzunehmen. „Uns verbindet eine lange Freundschaft mit dieser Radsportveranstaltung“, sagt Rügen-Rund Vorsitzender Dirk Köpcke. „Nach einer sehr herzlichen Begrüßung durch den Veranstalter Karl-Heinz Fugmann in Stockheim haben wir unsere erste Trainingseinheit durchgeführt“, berichtet Gerd Peter, der unter den neun Rüganern war. Die Sportler von der Insel haben sich die Berge des Frankenwaldes für das Warm-Up ausgesucht. „Ein schwerer Unfall, der durch einen übermotivierten Autofahrer ausgelöst wurde, überschattete unsere Trainingseinheit“, so Peter. „Der Autofahrer kam uns auf unserer Fahrspur entgegen. Dadurch fielen zwei unserer Radfahrer schwer“, schildert der Rüganer das Unfallgeschehen. Die Abschürfen und Prellungen wurden noch vor Ort versorgt. Doch dies tat dem eigentlichen Renngeschehen einen Tag später keinen Abbruch. „Morgens um 7 Uhr wurden die Strecken von 110 und 165 Kilometern gestartet. Das Wetter war kühl, aber sehr sonnig“, schildert Manfred Zemeitat seine Eindrücke. Die fünf Radfahrer vom TSV Empor Göhren und zwei Radsportler von Rügen-Rund mussten1950 Höhenmeter auf eine Gesamtlänge von 110 Kilometern überwinden. Dirk Wiedenhöft und Dirk Köpcke von Rügen-Rund wagten sich an die 165 kilometerlange Strecke. „In knapp sieben Stunden haben wir etwa 3000 Höhenmeter überwunden“, zeigen sich die beiden Radsportler nach der Fahrt stolz. Die traditionelle Bergwerkskapelle von Stockheim hat uns auf die schweren Strecken begleitet“, so Köpcke. Glücklicher Weise kamen alle wieder gesund und ohne Unfall ans Ziel. „Für uns Rüganer ist es eine sehr harte Tour mit extremen Steigungen bis hin zu 16 Prozent gewesen. Das ist so als wenn man auf 165 Kilometer vom Nullpunkt zur Zugspitze fährt. Ich war an Ende der Tour fix und fertig“, sagt Dirk Köpcke abschließend. Beide Vereine, Rügen-Rund und der TSV Empor Göhren, werden die freundschaftlichen Beziehungen zur Bergwerksgemeinde und zum Frankenwald-Radmarathon weiter festigen und ausbauen.

Der nächste Frankenwald-Radmarathon findet am 6. August 2017 statt. „Dort werden wir wieder mit einem Rügener-Team dabei sein. Für die nächste Rügen-Rund am 27. Mai haben sich bereits jetzt schon vier Frankenwälder angemeldet“, freut sich der Rügen-Rund Vorsitzende Dirk Köpcke.

Für die Teilnehmer stand neben dem sportlichen Aspekt auch das Kulturelle im Vordergrund. Am Tag vor dem eigentlichen Rennen besuchten die Rüganer die Festung Rosenberg in Kronach, um lebendige Geschichte zu erleben.

14. Frankenwald Radmarathon

Der Frankenwald-Radmarathon ist einer der größten und populärsten Radtourenfahrten (RTF) und Radmarathon in Deutschland. Jährlich zieht es unzählige Radsportler in die Bergwerks-Gemeinde Stockheim im bayrischen Oberfranken.

Die Veranstalter ASC BikeRunners Frankenwald erwarten jedes Jahr bis zu 2000 Radsportler aus ganz Deutschland und Europa. Unter den Teilnehmern sind Japaner, Schweden, Norweger, Tschechen, Österreicher, Holländer und Amerikaner.

Christian Niemann

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