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Baabe bereits jetzt schon Vizemeister

Baabe Baabe bereits jetzt schon Vizemeister

Torsten Binz wird den Cheftrainerposten zum Ende der Saison abgeben / Er bleibt dem Verein aber treu

Baabe. Es gibt gute und schlechte Nachrichten nach dem Spiel der Blau-Weißen aus Baabe gegen den FC Pommern Stralsund II. Die gute Nachricht ist, dass sich die Gastgeber zwei Spieltage vor Ende der laufenden Saison zum Vizemeister krönen konnten. Die schlechte Nachricht kommt vom Trainer Torsten Binz, der nach dem Spiel sagte: „Ich werde in Zukunft aus beruflichen Gründen kürzer treten und den Cheftrainerposten zum Ende der Saison schweren Herzens abgeben“. Wenige Minuten nach dem 5:0-Kantersieg gegen den Tabellendritten aus Stralsund gingen diese Worte Torsten Binz alles andere als leicht über die Lippen. Umso erfreulicher verliefen die 90 Spielminuten zuvor – zumindest für die Hausherren. „Wir wollten den Gegner sofort unter Druck setzen und möglichst früh in Führung gehen“, berichtet Binz. Diese Vorgabe setzte seine Mannschaft noch besser um, als erwartet. Nach vier Minuten stand es bereits 2:0 für die Blau-Weißen. Zunächst war es Marcel Gebhardt, welcher nach 26 Sekunden den Ball eroberte und anschließend in die Maschen schoss. Kurz darauf versenkte Andre Rast eine Ribitzki-Ecke per Kopf zum 2:0. Die Blau-Weißen setzten ihren Angriffswirbel fort und hatten Pech, als Andreas Wieser in der achten Minute den Pfosten traf. Die Gäste vom Strelasund traten erstmals nach zehn Minuten offensiv in Erscheinung als Schlussmann Nico Offermann einen immer länger werdenden Freistoß von Paul Scholz über die Latte lenkte. Nahezu im Gegenzug scheiterte Stefan Solle ebenfalls am gegnerischen Keeper.

Die Gäste, welche sich für die empfindliche 0:2-Heimniederlage revanchieren wollten, waren im weiteren Verlauf tonangebend und drängten auf den Anschlusstreffer. Kapitän Sebastian Gabriel hatte diesen in der 16. Spielminute auf dem Fuß, doch Offermann schaufelte die Kugel noch aus dem rechten Eck. Gemessen am Ballbesitz kamen die Festländer jedoch viel zu wenig zum Abschluss. Gefährlich wurde es nur bei Standardsituationen, welche die Hausherren aber alle schadlos überstanden. Kurz vor der Halbzeit legte Stefan Solle nach einer Einzelaktion zum 3:0 nach, indem er frei vor dem Tor cool blieb. „Marcel Gebhardt hatte danach noch eine Großchance, doch alles in allem war ich mit der gezeigten Leistung mehr als zufrieden“, erzählt Binz.

Im zweiten Spielabschnitt zollten beide Teams dann den schwülen Bedingungen Tribut, so dass die Partie etwas dahinplätscherte. Nachdem Hendrik Schulenburg infolge eines langen Einwurfes in der 52.

Minute erneut den Anschlusstreffer verpasste, war es Stefan Solle vorbehalten das 4:0 zu erzielen. Andreas Wieser behauptete kurz zuvor den Ball, legte quer und Solle traf 18 Minuten später ins rechte Eck. Zehn Minuten später hatte Wieser das nächste Tor dann selbst auf dem Fuß, doch er zögerte viel zu lange und belohnte seine gute Leistung nicht.

Während die Gäste weiterhin bemüht waren, in ihren Abschlüssen jedoch viel Luft nach oben zeigten, trafen die Blau-Weißen zum fünften Mal ins Schwarze. Der eingewechselte Nico Zimmermann flankte auf Wieser, welcher die Kugel mit der Hacke auf den nachgerückten Gebhardt legte und dieser traf von der Strafraumgrenze in der 82. Minute ins lange Eck zum 5:0. Fünf Minuten später rückte der offensivfreudige Kay Ribitzki ins Rampenlicht. Zunächst übersah er frei auf den gegnerischen Keeper zulaufend den besser postierten Gebhardt, ehe er an Jan Schattschneider scheiterte. Sekunden später bekam er erneut die Chance, musste sich jedoch abermals dem Torwart geschlagen geben. Andre Rast scheiterte mit seinem Nachschuss dann ebenfalls. Somit blieb es beim auch in dieser Höhe verdienten 5:0-Erfolg, wodurch den Baabern aufgrund der zeitgleichen Niederlage von Sturmvogel Lubmin die Vizemeisterschaft nicht mehr zu nehmen ist.

Nachdem Torsten Binz 14 Jahre die Chefrolle bei den Blau-Weißen inne hatten, machte er nach dem Spiel deutlich, dass er den Verein auch weiterhin noch unterstützen wird.

Peter Scheibel und Christian Niemann

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