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Baabe verliert mit 0:1 gegen Greifswald

Baabe verliert mit 0:1 gegen Greifswald

Handelfmeter entscheidet schwaches Meisterschaftsduell in der Landesklasse III

Baabe Das Feuerwerk in der Fußballpartie zwischen Blau-Weiß 50 Baabe und dem Greifswalder FC II blieb aus. Nach dem Spitzenspiel der Landesklasse III zwischen Baabe und dem Tabellenführer aus Greifswald verließen die rund 60 anwesenden Zuschauer enttäuscht das Stadion. Eine der beiden Mannschaften hatte nach Abpfiff der ziemlich zähen 90 Minuten dennoch etwas zu feiern: Die Vorentscheidung im Titelkampf war gefallen. Die Greifswalder konnten sich in der 72. Minute in Führung schießen.

Baabes Trainer Torsten Binz standen vor Spielbeginn mal wieder die Haare zu Berge. Libero Danilo Schröder musste kurzfristig passen, sodass er vom eigentlichen Matchplan abwich. „Wir wollten Greifswald kommen lassen und über Konter zum Erfolg kommen“, berichtet Binz über seinen „Plan B“. Dementsprechend wurde das Spielgerät von Beginn an auch den Gästen überlassen, welche diese Rolle dankend annahmen und über weite Strecken die Partie kontrollieren konnten.

Nach einem unnötigen Ballverlust auf der rechten Baaber Seite schaltete ein Greifswalder in der Mitte am schnellsten und tauchte frei vor Torwart Nico Offermann auf. Einem technischen Fehler des Angreifers sowie der Grätsche vom einsatzfreudigen Matthias Manske war es zu verdanken, dass Baabes Keeper in der neunten Minute letztendlich nicht eingreifen brauchte. Zwei Minuten später führte ein Missverständnis im Baaber Strafraum zur nächsten brenzligen Situation, wobei der finale Abschluss erneut geblockt wurde.

„Wir waren in fast jeder Aktion mindestens zwei Schritte zu spät, haben den Ball viel zu schnell verloren und waren einfach nicht präsent genug“, schildert Baabes Trainer. Obwohl Andre Rast in der 16. Minute endlich den ersten Offensivakzent für Baabe setzte, konnte sein Team auch in der Folge die angezogene Handbremse nicht lösen.

Die Gäste dagegen agierten sehr geduldig, streuten immer wieder Tempowechsel ein und verlagerten geschickt die Seiten. Folgerichtig tauchten sie in der 31. Minute erneut frei vor dem Baaber Tor auf. Obwohl Kay Ribitzki an Ball und Gegner vorbei grätschte, beeinflusste er durch seine Aktion den Gästestürmer, sodass die Kugel rechts am Tor vorbei ging. Bis zur Halbzeit produzierten die Gäste noch einen ungefährlichen Kopfball, während Marcel Gebhardt auf der Gegenseite kurz vor dem Abschluss durch einen Pressschlag gestoppt wurde.

Auch nach der Pause setzte sich die Szenerie fort. Bis auf einen Schuss des Comebackers Stefan Solle in der 49. Minute hielten sich die Blau-Weißen größtenteils fern vom gegnerischen Kasten. Auf der anderen Seite ließ der Spitzenreiter weiterhin den Ball zirkulieren, ohne jedoch zu viel Risiko einzugehen.

Ab der 60. Minute schienen die Blau-Weißen nun endlich in der Partie angekommen zu sein, da sich die Ballgewinne häuften und auch die Körpersprache eine andere war. Doch mitten in dieser Phase bekamen die Greifswalder einen Handelfmeter zugesprochen. „Aus meiner Sicht wird unser Spieler zuvor geschubst, wobei das Handspiel selbst natürlich unstrittig ist“, gibt Trainer Torsten Binz zu Protokoll. Doppelt ärgerlich für Baabe, da beide Spieler mit dem Rücken zum Tor standen und Schiedsrichter Andreas Jenßen sich für den Elfmeter anstatt Stürmerfoul entschied. Alexander Werwath ließ

sich anschließend diese Chance nicht nehmen und verwandelte in der 72. Minute sicher zum 0:1. Die Blau-Weißen mussten nun liefern, um wenigstens einen Punkt zu erhaschen, doch die Turbinen wollten auch in der Folge nicht so recht zünden. Zwar hatten Christian Handschug in der 75. Minute per Direktabnahme und Stefan Solle per Distanzschuss in der 88. Minute zwei gute Abschlüsse, doch den Ausgleich konnten die Hausherren auch mit dem in der Nachspielzeit aufgerückten Offermann nicht mehr erzwingen. Während die Greifswalder ihren dritten 1:0-Sieg in Folge erzielten und nur noch theoretisch von der Tabellenspitze zu verdrängen sind, sitzen den Baabern mit Pommern II und Lubmin hartnäckige Konkurrenten im Nacken. „Wir müssen in den verbleibenden Spielen wieder ein anderes Gesicht zeigen, um unseren Tabellenplatz zu behaupten. Die 47 Punkte aus der Vorsaison können wir ebenfalls noch knacken“, gibt Binz die Richtung für die kommenden Spiele vor. Mit einem Sieg in Lubmin würden die Blau-Weißen am nächsten Wochenende beiden Zielen ein Stück näher kommen.

Aufstellung Baabe: Nico Offermann, Norman Kowalski, Kay Ribitzki, Erik Scheel, Matthias Manske (60. Andreas Wieser), Stephan Lemke, K. Lipp, Christian Handschug, Marcel Gebhardt, Andre Rast, Stefan Solle

Tor: 0:1 Alexander Werwath (72.)

Von Peter Scheibel

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