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Baaber Chancenwucher wieder nicht bestraft

Baabe Baaber Chancenwucher wieder nicht bestraft

Gastgeber lassen – wie in den Spielen zuvor – größte Möglichkeiten ungenutzt / Trotz der aggressiven Angriffe der Greifswalder gewinnen die Hausherren am Ende knapp

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Kenneth Lipp (links) verhalf seinem Team in Durchgang zwei zum Sieg.

Quelle: Jana Schulz

Baabe. Nach zwei Siegen in Folge wollten die Blau-Weißen aus Baabe im Heimspiel gegen den Greifswalder SV Puls unbedingt nachlegen, um sich vorerst im oberen Tabellendrittel der Landesklasse festzusetzen. Die Duelle beider Teams gingen bis auf wenige Ausnahmen in der Vergangenheit immer knapp aus, wobei die Baaber in der Vorsaison eine 2:3-Heimpleite kassierten. „Damals stand Puls nur hinten drin und bestrafte unsere Fehler eiskalt“, erinnert sich Ronny Rüting, der auch diesmal mit „tief stehenden und konternden Greifswaldern“ rechnete. Es waren keine vier Minuten gespielt als Andre Rast und Florian Gold frei vorm gegnerischen Keeper auftauchten, doch sie konnten aus dieser stark abseitsverdächtigen Situation kein Profit schlagen. Auf der anderen Seite vergab Gor Chatschatrjan in der siebten Minute eine aussichtsreiche Chance für die Gäste, die sich in diesem Spiel alles andere als nur hinten reinstellten.

Drei Minuten später besorgte Stefan Solle per Traumtor aus 30 Metern die 1:0-Führung für Baabe. „Stefan ist für solche unberechenbaren Aktionen bekannt und ließ den zu weit vor seinem Tor stehenden Keeper mächtig alt aussehen“, berichtet Rüting. Die Freude über die Führung währte jedoch nur kurz, da Tsvetomir Georgiev einen Stellungsfehler der Baaber ausnutzte und aus kurzer Distanz zum Ausgleich traf. In der Folge schafften es die Blau-Weißen trotz geringerer Ballbesitzzeiten mehrmals die Viererkette der Gäste zu durchbrechen, um anschließend – wie in den Spielen zuvor – größte Möglichkeiten ungenutzt zu lassen. So vergab zunächst Andre Rast nach Stellungsfehler eines Greifswalders in der 21. Minute allein vor dem Torwart, dann scheiterte Florian Gold drei Minuten später am Fuß des Abwehrspielers. Für die Greifswalder prüfte Julius Magull Baabes Torhüter Nico Offermann, bevor die erste Halbzeit so dahinplätscherte und schließlich beim Stand von 1:1 die Seiten gewechselt wurden.

„Es ist zum Haare raufen, dass wir klarste Torchancen nicht nutzen und uns so das Leben selbst schwer machen“, ärgerte sich Rüting in der Kabine. Kurz nach Wiederbeginn hatte er ein weiteres Haarbüschel in der Hand. Nachdem Stefan Lemke im Gästestrafraum gefoult wurde vergab Daniel Ewert in der 47. Minute den Strafstoß. In der Folge zeigten sich die Mönchguter unbeeindruckt und rissen das Spiel an sich. Der eingewechselte Kenny Lipp trug seinen Teil dazu bei. Nach 63 Minuten belohnten sich die Baaber dann endlich mit dem 2:1, da Solle den flinken Gold mustergültig freispielte und dieser allein vor dem Tor die Nerven behielt. Im weiteren Verlauf verpassten die Blau-Weißen die Vorentscheidung, da sowohl Rast in der 68., als auch Solle in der 69. und 74. Minute am Torwart scheiterten. Die Gäste mobilisierten nach dem erneuten Rückstand alle Kräfte und sorgten vor allem durch Standards und Fernschüsse für Torgefahr. So bekam Puls-Kapitän Roman Bredlow nach einem Freistoß nicht genug Druck hinter den Ball und Georgievs Distanzschuss einige Minuten später strich über den Querbalken. In der 85. Minute rückte das Schiedsrichtergespann in den Vordergrund, indem es zum Leidwesen der Gäste einen berechtigten Elfmeter aufgrund einer vorherigen Abseitssituation zurücknahm. Baabe überstand die folgenden wütenden Angriffe der Greifswalder schadlos und machte somit den Sieg-Hattrick perfekt.

Statistik

Blau-Weiß Baabe: Nico Offermann – Danilo Schröder, Matthias Manske, Paul-Christoph Hänsel, Florian Fründt (62. Özcan Biter) – Daniel Ewert, Stephan Lemke (56. Kenneth Lipp), Christian Handschug, Florian Gold – Andre Rast, Stefan Solle

Greifswalder SV Puls: Kay Kluge – Frank Ihlenfeldt, Torsten Veit, Gor Chatschatrjan (80. Matthias Hübner), Tsvetomir Lyubomirov Georgiev – Roman Bredlow, Konrad Scheibel, Christian Schulz, Erik Michaelis – Ricardo Manuel Maciel Carneiro, Julius Magull Tore: 1:0 Stefan Solle (10.), 1:1 Tsvetomir Lyubomirov Georgiev (12.), 2:1 Floran Gold (63.)

Peter Scheibel

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