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Bäderlauf eröffnet Binzer Sportsaison

Binz Bäderlauf eröffnet Binzer Sportsaison

Laufevent lockt 202 Starter aus ganz Deutschland auf die Insel Rügen.

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Bestes Wetter beim Bäderlauf in Binz.

Quelle: Fiete Ehrhardt

Binz. Gelungene Premiere für ein sportliches Highlight im neuen Gewand. Am Wochenende trafen sich Hunderte Läufer und Läuferinnen bei strahlendem Sonnenschein am Binzer Kurplatz um beim 1. Binzer Bäderlauf zu starten. „Einige haben sich heute morgen noch gemeldet“, berichtet Marikke Behrens von der Kurverwaltung. „Wir haben insgesamt 202 Starter gezählt, das sind mehr als im vergangenen Jahr“. Neben dem neuen Namen „Bäderlauf“ wurde auch die Streckenführung des ehemaligen „Promenadenlaufs“ verändert. Der 10-Kilometer-Lauf startete in Binz, der Halbmarathon führte durch anspruchsvollem Terrain. „Die Strecke hat tückische Steigungen“, so Moderator Maik Juch. „Den Klünderberg hoch und dann durch die Granitz. Das ist schon anstrengender als die Routen in den vergangenen Jahren.“

DCX-Bild

Laufevent lockt 202 Starter aus ganz Deutschland auf die Insel Rügen.

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Simon Dahl schnellster beim Halbmarathon, Silvio Zippan dominiert die 10 Kilometer

Den Titel im Halbmarathon sicherte sich Simon Dahl in einer Zeit von 1:13:48 Stunden. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte der 29-Jährige im Ziel. „Zum Schluß bin ich etwas langsamer geworden. Die Strecke kannte ich vorher nicht, so hart hätte ich sie nicht eingeschätzt. Vielleicht hätte ich es etwas langsamer angehen sollen.“ Der Elektroingenieur, der in der Nähe von Köln lebt, bezeichnet sich als „ambitionierten“ Sportler. „So etwa 20 Läufe im Jahr stehen auf meinem Plan“, erzählt er. „Meine Freundin läuft zum Glück auch. So könenn wir zusammen zu den Laufevents fahren.“ Und die Freundin läuft sogar sehr erfolgreich. Lisa Jaschke sicherte sich in einer Zeit von 1:29:43 Stunden den ersten Platz im Halbmarathon bei den Frauen und wurde kurz hinter der Ziellinie von ihrem überglücklichen Freund in die Arme geschlossen.

Fester Termin für ambitionierte Läufer aus ganz Deutschland

Dass der Binzer Lauf auf Anhieb ein wichtiger Termin im nationalen Laufkalender geworden ist, beweist ein Blick auf die Teilnehmerliste. Starter aus ganz Deutschland und sogar Laufreisegruppen hatten sich in Binz eingefunden. „Wir sind mit 25 Startern dabei, vier sind zum Anfeuern mitgekomen“, erzählt Bernd Lüdemann vom LC Solbad Ravensburg. Der 62-Jährige aus dem Müsterland ist nicht nur selbst schon bei 83 Marathon-Wettkämpfen gestartet, unter anderem in New York und Hamburg, er veranstaltet in seiner Freizeit auch Reisen zu verschiedenen Laufevents. „In Binz gefällt uns die Atmosphäre und die tolle Strecke“, sagt er. „Die Veranstaltung ist schön familiär und auch für die Reisenden, die nicht mitlaufen, kann man ein schönes Programm zusammenstellen.“

„Laufen ist gut für die Seele“

Antje Fehr aus Hamburg hat den Lauf zunächst aus Termingründen ausgewählt. „Das Wochenende passte gut in meinen Laufkalendder“, sagt die 32-Jährige. Denn die sympathische Frau mit raspelkurzen Haaren trainiert für eine Freizeitsportlerin ganz schön professionell. „Rund 14 bis 16 Stunden pro Woche werden es schon sein. Dafür arbeite ich mit einem Lauftrainer zusammen, der mir Trainingspläne erstellt“, sagt die Hamburgerin. „Laufen ist übrigens auch gut für die Seele“, sagt die Psychotherapeutin.„Es muss ja nicht so viel sein, aber Bewegung empfehle ich all meinen Patienten.“

Viele weitere Sportevents in Binz

Mit veränderter Streckenführung und neuem Namen war der frühere Promenadenlauf allerdings erst der Startschuss für die sportliche Saison in Binz. Nach der MV-Beachsoccermeisterschaft am 3.Juni findet am 10. Juni der große Familiensporttag statt, bei der Strecken von 400 Metern bis 4 Kilometern zu bewältigen sind. Im August gibt es ernut eine Premiere: Dann startet das 1. Binzer Ostseeschwimmen, ein Staffelschwimmen mit drei Personen pro Staffel. Den Abschluss macht im September der Ironman 70,3, der als Triathlon höchste Anforderungen an die Sportler stellt. Gefragt, ob das nicht auch was für ihn wäre, antwortet Halbmarathonsieger Simon Dach noch zögerlich. „Ich habe schon mal darüber nachgedacht. Aber der Respekt vor dem Freiwasser-Schwimmen auf der Ostsee ist doch groß.“

 Anne Friederike Ziebarth

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