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Sport Rügen Baumgarten und Sieg sind im Zielsprint nicht zu schlagen
Vorpommern Rügen Sport Rügen Baumgarten und Sieg sind im Zielsprint nicht zu schlagen
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00:02 17.10.2017

350 Radsportbegeisterte trafen sich in Sellin, um an der 8. Rügenchallenge, dem einzigen „scharfen“ Radrennen auf der Insel, teilzunehmen. Beim 54 Kilometer-Rennen war der deutsche Jedermann-Meister Gunnar Sieg vom Team Pink Project trotz eines Sturzes nicht zu schlagen. Auf der längeren Distanz von 107 Kilometern wiederholte Toralf Baumgarten seinen Titelgewinn aus dem Vorjahr. Mit unglaublichen 40 Minuten Vorsprung sicherte sich Carmen Burmeister die Trophäe bei den Damen. „Wir wollten im Anschluss an die Touren auf Rügen, bei denen es nicht um Platzierungen geht, zusammen mit Olaf Ludwig als Sportlichen Leiter ein richtiges Rennen veranstalten“, erklärte Jörg Strenger von der Agentur Contruct den Sinn des Wettkampfes.

Das Team Rad-Mitte aus Magdeburg hatte im vergangenen Jahr neben dem Einzeltitel durch Toralf Baumgarten auch die Teamwertung für sich entscheiden können. Die Sachsen-Anhaltiner nutzen die Rügenchallenge, wie viele andere Teams auch, als Abschluss der Straßensaison und verbinden ihren Aufenthalt gleich mit einem Kurzurlaub auf der Insel Rügen. „Wir sind mit der Teilnehmeranzahl sehr zufrieden. Besonders toll ist aber, dass auch Sportler mit einer langen Anreise mittlerweile den Weg zu uns finden“, freut sich Strenger über die vielen lobenden Worte zu seiner Veranstaltung.

Pünktlich 11 Uhr startete die erste Gruppe von der Wilhelmstraße in Sellin auf eine Streckenlänge von 107 km. Nur zehn Minuten später schickten der Selliner Bürgermeister Reinhardt Liedtke und die Kurdirektorin Adriana Zawisza auch die restlichen Fahrer auf die Strecke. Für die Radfahrer der 54-km- und 107-km-Runde ging es in der Gruppe bis zum Ortsausgang des Ostseebades, ehe das Rennen begann.

Nach nur 1:19:07 Stunden kam Gunnar Sieg als erster Mann der 54er-Gruppe unter tosendem Applaus der Zuschauer über das Kopfsteinpflaster ins Ziel gesprintet. „Der Rennverlauf war sehr untypisch, da wir bis vor das Ziel in einer großen Gruppe zusammengeblieben sind und es keine Ausreißer gab“, analysierte Sieg. Nach einem Sturz im Wald musste sich der gebürtige Lübecker wieder an das Feld kämpfen und hatte dabei nur den höchsten Gang zur Verfügung. „Ich habe zum Glück noch den Anschluss an die Hauptgruppe bekommen Der Schlusssprint ist mir, trotz defekter Schaltung, sehr gut gelungen“, resümierte Sieg sehr zufrieden.

Bei den Frauen konnte sich Franziska Wenske vom Team Velox Berlin freuen. Die Sportlerin überquerte nach 1:25:35 Stunden mit 1:35 Minuten Vorsprung als Erste die Ziellinie.

Spannend wurde es auf der 107-km-Strecke. Zehn Kilometer vor dem Ziel setzten sich sechs Fahrer vom Hauptfeld ab. Kurz vor dem Ziel gewann Toralf Baumgarten gegen seine Konkurrenten den Zielsprint.

Er wiederholte mit einer Zeit von 2:39:45 Stunden seinen Vorjahreserfolg. „Ich freue mich riesig, dass ich wieder den Sieg nach Hause fahren konnte. Das Team musste dafür hart arbeiten“, sagte der entkräftete Sieger.

Eine überragende Leistung zeigte Carmen Burmeister. Die Düsseldorferin gewann nach 2:42:27 Stunden und war damit nur drei Minuten langsamer als der Männer-Sieger. Die nächste Frau kam mit 40 Minuten Rückstand zu ihr ins Ziel.

Nachdem alle Pedalritter ihre Strecke absolviert hatten, fand die Ehrung der schnellsten Sportler statt. Damit endete für die meisten Teilnehmer auch das letzte große Rennen der Saison. „Wir freuen uns auf das nächste Jahr und würden uns sehr freuen, wenn wir unser Teilnehmerlimit von 500 Aktiven erreichen könnten. Ein großes Dankeschön geht auch an die zahlreichen Sponsoren und freiwilligen Helfer“, so Organisator Strenger abschließend.

Fiete Ehrhardt

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