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Bergen kommt gegen Bützow auch daheim unter die Räder

Bergen kommt gegen Bützow auch daheim unter die Räder

Bergen Tabellenführer TSV Bützow hat sich auf dem Weg zur Meisterschaft in der Fußball-Landesliga Nord auch vom VfL Bergen nicht aus der Spur bringen lassen.

Bergen Tabellenführer TSV Bützow hat sich auf dem Weg zur Meisterschaft in der Fußball-Landesliga Nord auch vom VfL Bergen nicht aus der Spur bringen lassen. Im Gegenteil: Die Gäste zeigten der Rügener Elf gestern Nachmittag deutliche Grenzen auf. Vor 90 Zuschauern im Ernst-Moritz-Arndt-Stadion behaupteten sich die Bützower am Ende klar mit 7:0 (3:0), nachdem sie bereits das Hinspiel im Herbst mit 9:0 zu ihren Gunsten entschieden hatten.

Dabei deutete zunächst nichts auf eine erneute Klatsche gegen den souveränen Spitzenreiter hin. „Wir hatten in der ersten Halbzeit gefühlt sogar mehr Spielanteile, wurden aber von einem cleveren Gegner ausgekontert“, sagte ein ob des Endergebnisses ernüchterter VfL-Trainer Martin Handschug. Seine Mannen begannen wie die Feuerwehr und besaßen bereits in der Anfangsphase zwei verheißungsvolle Möglichkeiten. Doch in Führung gingen die Gäste. Nach einer „Bananenflanke“ von der linken Seite versenkte Anderson Costa Camelo den Ball zum 0:1 im Bergener Tor (5.).

Eine halbe Stunde später war die Partie praktisch bereits entschieden. Zunächst nutzte Philipp Schönbrunn eine Schaltpause der Bergener Deckung zum 0:2 (24.), dann verwertete Bützows Torjäger Felix Engert einen kollektiven Blackout der Hausherren zum 0:3 (35.). Bei weiteren Möglichkeiten der Gäste zeigte sich der erst 17-jährige VfL-Schlussmann Oliver Schäfer, der den grippekranken Wojciech Zimecki vertrat, auf dem Posten. „Die ersten 25 Minuten haben wir mit Leidenschaft gespielt, uns anschließend aber die Butter vom Brot nehmen lassen. Da war auch viel Naivität mit im Spiel“, analysierte Martin Handschug.

Mit der beruhigenden 3:0-Führung im Rücken spielten die Bützower die zweite Hälfte clever runter. Dabei profitierten sie von der Tatsache, dass einige Bergener Akteure die Zweikämpfe nicht mehr annahmen. Handschug: „Da hat man deutlich gesehen, woran es bei uns noch mangelt — wir müssen in der Defensive besser gegen den Ball arbeiten.“ Weil das nach dem Wechsel immer weniger gelang, kamen die Gäste in regelmäßigen Abständen zu weiteren Treffern — durch Sebastian Synwoldt (54.), Tony Lübke (55.), Maik Wießmann (71.) und nochmal Felix Engert (86.). „Wir hätten mehr Paroli bieten können“, ärgerte sich der VfL-Coach, der das 0:7 ebenso schnell abhaken muss wie seine Mannschaft.

Bereits am kommenden Sonnabend wartet nämlich der nächste Kracher auf die Bergener. Dann treten sie beim Tabellenzweiten FSV Kühlungsborn an, der ganz sicher mit einer gehörigen Portion Wut auflaufen wird. In der Winterpause hat der Verband den Männern aus dem Ostseebad nämlich sechs Punkte abgezogen — weil der Verein im laufenden Spieljahr nicht die vorgeschriebene Zahl von Schiedsrichtern gemeldet hat. Seitdem hat der FSV neun Punkte Rückstand auf den TSV Bützow.

VfL Bergen: Schäfer — Gittel (46. Vergils), Giesche, Mroz, Essner, Heyden, Kröger (46. Hildesheim), Thesenvitz, Kircher, Person (60. Takyi), Klöckner.

Tore: 0:1 Costa Camelo (5.), 0:2 Schönbrunn (24.). 0:3 Engert (35.), 0:4 Synwoldt (54.), 0:5 Lübke (55.), 0:6 Wießmann (71.), 0:7 Engert (86.).

Von Burkhard Ehlers

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